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Ëarnur (auch Eärnur oder Earnur) war der Sohn von Earnil II. und letzter (33.) König von Gondor vor der Truchsessenherrschaft. Er lebte von 1928 D.Z. bis 2050 D.Z. und regierte sieben Jahre.

Während der Regierungszeit seines Vaters wurde er von ihm mit einer Flotte nach Arthedain geschickt, um der belagerten Stadt Fornost Hilfe zu leisten. Als er mit der Flotte ankam, war die Stadt jedoch schon zerstört. Seine Truppen schlossen sich mit den restlichen Dúnedain des Nordens und den Elben Lindons und Imladris zusammen. Durch diesen Zusammenschluß, konnte Ëarnurs Armee das Reich Angmar besiegen. Der Hexenkönig von Angmar konnte jedoch fliehen.

Ëarnur war noch ein junger Herrscher und wagte es, den Fürst der Nazgûl zum Zweikampf herauszufordern, um die Stadt Minas Ithil zurückzuerobern. Mardil wollte ihn davon abhalten, aber Ëarnur ließ sich nicht beirren. Er kehrte nie zurück, woraus man schließen kann, dass Ëarnur vom Hexenkönig getötet wurde. Er hatte keine Nachkommen und so übernahm der Truchsess Mardil die Herrschaft und wurde der 1. Herrschende Truchsess von Gondor; "bis zur Wiederkehr des Königs".

Etymologie

Ëarnur ist Quenya und bedeutet Meerdiener. Es ist die Kurzform von Eärendur

Hintergrundinformationen

  • Von der Tapferkeit her, war er wie sein Vater, doch war er nicht so weise wie dieser. Da seine einzige Freude dem Kampf und der Waffenübung galt, nahm er sich keine Frau. Er war mehr ein Fechtmeister, als ein Feldherr und König.
  • Die Krone von Gondor ließ er in den Totenhäusern, auf dem Schoß seines Vaters Earnil, zurück, als er sich zum Zweikampf gegen den Hexenkönig aufmachte.

Quellen

J. R. R. Tolkien: Der Herr der Ringe, Anhänge und Register, Übersetzer: Wolfgang Krege, 2012

Karen Wynn Fonstad: Historischer Atlas von Mittelerde, Übersetzer: Hans J. Schütz, 1994

Helmut W. Pesch: Das Große Elbisch-Buch, 2009