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Arnor

Arnor

Dúnedain Soldat

Ein Soldat Arnors am Ende des Zweiten Zeitalters im New Line Cinema-Film

Arnor (sindarin für Königliches Land), in quenya Arnanóre, ist ein Königreich der Dúnedain in Mittelerde. Es wurde 3320 Z.Z. von Elendil gegründet. In seiner Blütezeit umfasste Arnor das ganze Land zwischen dem Gwathló, der Bruinen und dem Lhûn. Zuerst war Annúminas die Hauptstadt Arnors, doch sie konnte nicht vor dem Verfall bewahrt werden, und die kleinere Stadt Fornost wurde zur Hauptstadt und zum Königssitz. Arnor war im Besitz dreier Palantíri. Einer befand sich in Annúminas, einer im Wachturm von Amon Sûl und einer in dem höchsten der Weißen Türme, im Elostirion. Außerdem befanden sich das Zepter von Annúminas und Barahirs Ring in Arnor, die Aragorn bei seiner Krönung erhielt. Im Dritten Zeitalter 861 kam es zum Zerfall in die drei Teilreiche Arthedain, Cardolan und Rhudaur, da der 10. König Eärendur starb und man sich stritt, wer das Königreich weiter regieren sollte. Nachdem der Hexenkönig von Angmar Rhudaur auf seine Seite ziehen konnte und danach Arthedain und Cardolan besiegte, wurden die wenigen Dúnedain die überlebt hatten, zu Waldläufern. Der Palantír Amon Sûl's und der Palantír Annúminas' gingen zusammen mit dem letzten König von Arthedain, Arvedui, in der Eisbucht von Forochel unter. Der Palantír im Elostirion wurde im D.Z. von den Gefährten nach Aman gebracht.

Das Wappen auf den Schildern der Dúnedain war, genau wie bei Gondor, der Weiße Baum, die 7 Sterne und darüber die Krone des Königs. Es gibt Abweichungen des Weißen Baumes im Vergleich zu Gondors Schildwappen. Die 7 Sterne standen für die 7 Palantíri, die von Númenor nach Arnor und Gondor gebracht wurden.

Der Glaube an den Vala Manwë war immer noch bemerkbar: die Flügel an den Helmen der Dúnedain-Soldaten, die senkrecht nach oben ragten.

Das Reich von Arnor wurde nach dem Ringkrieg in seiner größten Ausdehnung von König Elessar wieder errichtet und bildete den Nordteil des Wiedervereinigten Königreiches.

Der Krieg und die große Stille im Norden

1300 D.Z. erhob sich in Angmar das Böse. Der Hexenkönig unterwarf die Trolle, die Schwarzen Númenórer und die Orks des Gundabadberges. Ab 1350 D.Z. wurde dies von Arnor bemerkt. Als König Argeleb I. von Arthedain Rhudaur für sich beansprucht, erheben sich die Hügelmenschen und kämpfen für Angmar. 1356 D.Z. kommt es zum Sieg für Rhudaur, als Argeleb I. im Kampf fällt.

1409 D.Z. zerstört Angmar Amon Sûl. Viele Dúnedain sterben, doch der Palantír Amon Sûls konnte nach Fornost gebracht werden. Es herrscht erstmals Ruhe für längere Zeit. 1636 D.Z. entvölkert die Große Pest den Norden vor allem Cardolan und schwächt Arnor. Angmar scheint wenig betroffen. 1940 D.Z. schließen Arnor und Gondor ein Bündnis, das später in Angmar in Kraft tritt; leider mit Verspätung. 1974 D.Z. endet das Nordreich. Fornost wird überrannt, die Allianz aus Elben und Gondorern eilt zur Hilfe, kommt aber zu spät. 1975 D.Z. zerschlägt die Allianz Angmar und der Hexenkönig verschwindet aus dem Norden.

Nach dem Untergang von Arthedain und Angmar im Jahre 1974 und 1975 D.Z. war der Norden menschenleer. Nur Waldläufer und Elben aus Bruchtal durchstreiften diese Lande. Elrond bewahrte in Bruchtal die Erbstücke Arnors; die Bruchstücke Narsils - das Schwert, mit dem Isildur den Einen Ring von Saurons Finger schnitt, Barahirs Ring - der Ring, der von Generation zu Generation seit seiner Erschaffung im Ersten Zeitalter weitergegeben wurde, das Zepter Annúminas - das auf Númenor geschaffen wurde und das Zepter der Fürsten von Andúnië war, der Elendilmir - die Krone/der Stirnreif der Könige Arnors und Gondors. Ab Aranarth, Arveduis Sohn, wurden die rechtmäßigen Könige der Blutlinie Isildurs "Stammesführer der Dúnedain" genannt.

Quellen

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