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Barahirs Bande waren Männer, die sich nach der Dagor Bragollach (Schlacht des Jähen Feuers) um Barahir versammelt hatten.

Geschichte

Nachdem die Dagor Bragollach im Jahr 456 E.Z. geschlagen war, waren neben Barahir nur noch 12 Männer übrig. Die zwölf schlossen sich Barahir an und kämpften sieben Jahre lang tapfer und unerschrocken gegen Morgoth und seine Truppen, die Dorthonion besetzt hielten.

Die Mitglieder der Bande: Barahir, sein Sohn Beren Erchamion, Baragund und Belegund Barahirs Neffen und Söhne des gefallenen Bregolas Sohn von Fürst Bregor) und neun weitere Gefährten: Radhruin, Dairuin, Dagnir, Ragnor, Gildor, Gorlim der Unglückliche, Arthad, Urthel und Hathaldir, genannt der Jüngling.

Sie waren Gehetzte, ohne Hoffnung und wurden eine Bande von Verzweifelten, die nicht entkommen konnten und nicht weichen wollten, denn Frauen und Kinder waren geflohen, gefangen oder getötet und ihre Häuser zerstört. Sie wurden gejagt, wie wilde Tiere und es kam keine Hilfe aus Hithlum. Und sie irrten umher in den Wäldern, an Seen und Sümpfen, möglichst weitab von den Spähern Morgoths. Ihr Bett war das Heidekraut und der bewölkte Himmel ihr Dach.

Und dann war da Gorlim, auch der Unglückliche genannt. Er verzehrte sich in Liebe zu seiner verschollenen Frau Eilinel und ging heimlich zu ihrer beider Haus, in der Hoffnung, sie sei noch am Leben und könnte dorthin kommen. Ein Hoffen wider alle Hoffnung. Nachdem er eines Tages, trotz aller Vorsicht, Morgoth in die Hände fiel, verriet er seine Gefährten, weil man ihm versprochen hatte, dann könne er wieder mit seiner Frau vereint sein. Als er seinen fatalen Fehler erkannte, seine Frau war seit langem tot, erschien er Barahir im Geist um ihn zu warnen. Aber es war zu spät. Morgoth ließ alle töten, nur Beren kam mit dem Leben davon.

Quellen

J. R. R. Tolkien: Das Silmarillion, Übersetzer: Wolfgang Krege

  • Quenta Silmarillion
  • Kapitel XVIII: Vom Verderben Beleriands und von Fingolfins Ende
  • Kapitel XIX: Von Beren und Lúthien

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