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Baumbarts Felsen (auch Baumbarts Berg genannt) war eine höhere Erhebung im Fangornwald. Keine Bäume wuchsen auf ihr und die Sonne schien mit voller Kraft auf die steinerne Fläche, die den Gipfel des Hügels bildete. Hatte bisher alles dumpf und grau ausgesehen, so glänzte jetzt der Wald in vollen Brauntönen und die glatte schwarzgraue Baumrinde schimmerte wie Lackleder.

In der Felswand war etwas wie eine Treppe, die zu der Felsplatte hinaufführte, die sich etwa in der Höhe der Baumwipfel befand. Ihre Stufen, wohl durch Verwitterung und Abbruch entstanden, waren schief, holprig und schwer zu begehen. Am Rand der Felsplatte wuchsen ein paar Grashalme, doch sonst stand dort weiter nichts als ein alter Baumstumpf, der nur noch zwei krumme Äste hatte. Es sah fast so aus, als stünde dort ein knorriger alter Mann, der in die Sonne blinzelte. Von der Felsplatte aus konnte man in Richtung Osten den gesamten Fangorn überblicken.

An diesem Ort nun begegneten Merry und Pippin zum ersten mal Baumbart, einem Ent, dem Hüter des Waldes. Später trafen hier Aragorn, Legolas und Gimli völlig unerwartet auf den totgeglaubten Gandalf, der zwischenzeitlich zu Gandalf dem Weißen geworden war.

Quellen

J. R. R. Tolkien: Der Herr der Ringe: Die zwei Türme (Buch),

  • Drittes Buch, Viertes Kapitel: Baumbart und Fünftes Kapitel: Der Weiße Reiter

Karen Wynn Fonstad: Historischer Atlas von Mittelerde, Übersetzer: Hans J. Schütz

  • Seite: 81; Koordinate: Q-34

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