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Beleg death th

Belegs Tod

Beleg, genannt Cúthalion ("Langbogen"), Sindarin: Der Große, der Mächtige, war ein Sindar, ein hervorragender Bogenschütze, Waldläufer und Krieger. Sein bester Freund war Túrin Turambar.

Biografie

Beleg war das Oberhaupt der Grenzwachen in Doriath. Oft strich er mit seinem Bogen Belthronding auch durch andere Teile Beleriands. Beleg war neben Mablung einer von nur zwei Elben aus Doriath, die an der Nirnaeth Arnoediad, der Schlacht der ungezählten Tränen, teil nahm.

Als Túrin zu den Kämpfen an die Grenzen von Doriath zog, wurde Beleg dessen Waffengefährte und Lehrer. Túrin floh aus Menegroth, denn er hatte Saeros in den Tod gejagt, nachdem dieser ihn hinterrücks angegriffen hatte. Nun fürchtete er das Urteil des Königs . Beleg machte sich auf, um ihn zu suchen und zurückzubringen. Schließlich fand er ihn und bat ihn, ihm zu folgen, weil man ihn brauche und dass der König, ihn, nach Abwägung aller Fakten und Aussagen der Zeugen, frei gesprochen hatte. Túrin weigerte sich aber und bat Beleg zu bleiben, was dieser aber nicht tat.

So trennten sich die beiden, und Beleg kehrte nach Menegroth zurück. Dort bat er Thingol und Melian um "Urlaub", um Túrin weiter beistehen zu können. Thingol stimmte zu und gab Beleg zum Abschied das Schwert Anglachel und von Melian erhielt er einen Vorrat von Lembas. Melian hatte allerdings gewarnt:

"Tücke ist in diesem Schwert. Das dunkle Herz seines Schmiedes wohnt darinnen. Es wird die Hand nicht lieben, der es dient; noch wird es lange bei dir bleiben." "Dennoch will ich es gebrauchen, solange ich kann", sagte Beleg. Das Silmarillion, Quenta Silmarillion, Kapitel XXI, Von Túrin Turambar S. 316

Er ging zu den Nordgrenzen, wo er mit seinen Freunden ein Lager hatte. Aber am Winteranfang ging er von seinen Gefährten weg und wurde nicht mehr gesehen.

Beleg kehrte noch einmal zu Túrin zurück, der immer noch nicht nach Doriath zurückkehren wollte und Beleg blieb aus Liebe bei ihm. Fortan nannte man das Land zwischen dem Teiglin und der Westgrenze von Doriath, das Land von Helm und Bogen.

Bei dem Verrat von Bar-en-Danwedh durch den Zwerg Mîm, erlitt Beleg schwere Verletzungen, Túrin wurde von den Orks gefangen genommen und weggeführt. Mîm versuchte, Beleg zu töten, der aber zog sein Schwert und Mîm floh. Da Beleg ein Meister der Heilkunst war, konnte er sich selbst heilen und machte sich auf die Suche nach Túrin. Dabei traf er auf den Elb Gwindor, der ihm davon abriet, den Orks weiter zu folgen. Dennoch mochte Beleg seinen Freund diesem Schicksal nicht ausliefern. Schließlich fand er das Lager der Orks. Túrin war an einen Baum gebunden. Beleg durchschnitt Túrins Fesseln, doch das Schicksal war an diesem Tag stärker und so glitt die Klinge ab und ritzte Túrin versehentlich in den Fuß. Túrin erwachte aus seinem Schlaf und als er eine Gestalt mit einer blanken Klinge über sich gebeugt sah, sprang er mit einem lauten Schrei auf, im Glauben, die Orks seien wieder da um ihn zu quälen. Und wie er im Dunkel mit dem Unbekannten rang, packte er Anglachel und erschlug Beleg Cúthalion. Das geschah im Jahre 489 E.Z.

"So starb Beleg Langbogen, der getreueste Freund und der Findigste unter allen, die in der Ältesten Zeit in den Wäldern von Beleriand lebten, von der Hand dessen, den er am meisten geliebt, und der Schmerz blieb in Túrins Antlitz eingegraben und verging nie.".

Sonstiges

Nach Belegs Tod dichtete Túrin "Das Lied von dem Großen Bogen" (Laer Cú Beleg).

Quellen

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