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Celeborn war ein edler Sindarin-Elb von Doriath, Sohn von Galadhon, Bruder von Galathil, Enkel von Elmo und ein Verwandter von König Thingol (Elwe). In Doriath nahm er Galadriel zur Frau, mit der er einige Zeit dort lebte. Beim Fall des Königreichs floh er, gemeinsam mit Galadriel, nach Arvernien.

Galadriel-Celeborn

Galadriel & Celeborn in Lothlórien

Marton Csokas

Marton Csokas

Im Dritten Zeitalter beschloss er in Mittelerde zu bleiben. Zusammen mit seiner Frau ging er zunächst nach Lindon, anschließend nach Eregion, um daraufhin die Herrschaft über Lothlórien zu übernehmen. Als Herr der Galadhrim führte er während des Ringkrieges das Elbenheer nach Düsterwald, mit dem er Dol Guldur einnahm.

Nachdem Galadriel zu Beginn des Vierten Zeitalters in den Westen (Aman) fuhr, wurde er des Regierens müde und lebte einige Zeit in Bruchtal. Wann er als letzter der Elbenfürsten aus der Altvorderenzeit übers Meer fuhr, ist unbekannt. Mit seiner Abreise hatte auch der letzte Augenzeuge über die Geschehnisse der Altvorderenzeit Mittelerde verlassen. Celeborn wurde auch der Weise genannt, obwohl er von seiner Frau Galadriel in beinahe allem überstrahlt wurde.

Zusammen mit Galadriel hatte Celeborn eine Tochter, Celebrían, die später Elrond zum Mann nahm und somit Mutter von Arwen Undomiel (* 241 D.Z., † 121 V.Z.) und den Zwillingen Elrohir und Elladan (* 130 D.Z.) war.

Hinter den Kulissen

Quellen

J. R. R. Tolkien: Das Silmarillion, Übersetzer: Wolfgang Krege

  • Quenta Silmarillion
  • Kapitel XIII: Von der Rückkehr der Noldor
  • Kapitel XXII: Vom Untergang Doriaths
  • Kapitel XXIV: Von Earendils Fahrt und dem Krieg des Zorns

J. R. R. Tolkien: Der Herr der Ringe: Die zwei Türme, Kapitel "Galadriels Spiegel", Übersetzer: Wolfgang Krege, 2000

J. R. R. Tolkien: Der Herr der Ringe: Die zwei Türme, Kapitel "Abschied von Lórien", Übersetzer: Wolfgang Krege, 2000

J. R. R. Tolkien: Der Herr der Ringe: Die Rückkehr des Königs, Kapitel "Viele Abschiede", Übersetzer: Wolfgang Krege, 2000