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Celegorm 1

Celegorm

Celegorm war ein Noldorin-Elb und der dritte Sohn Feanors. Mit seinen Brüdern schwor er den Eid Feanors (s. u.) und unterlag dem Fluch der Noldor. Nach seiner Rückkehr nach Mittelerde spielte Celegorm eine wichtige Rolle bei dem Sieg in der Dagor-nuin-Giliath und bewachte später den Aglon-Pass und Himlad zusammen mit seinem Bruder Curufin. Als ihre Streitkräfte in der Dagor Bragollach (Schlacht des Jähen Feuers) aufgerieben worden waren, flohen sie nach Nargothrond.

Dort widersetzten sich die beiden Brüder Finrods Wunsch, Beren bei der Erlangung des Silmaril beizustehen und erneuerten den Eid Feanors. Sie hatten vermutlich Absichten auf den Thron Finrods. Bald danach trafen die Brüder Lúthien, und Celegorm wurde vom Verlangen nach ihr erfasst und zwang sie, mit nach Nargothrond zu kommen. Er sandte eine Botschaft zu Thingol, dass er sie zu ehelichen gedenke. Celegorm und Curufin wurden aus Nargothrond verbannt, als ihre Pläne aufgedeckt wurden. Auf ihrem Weg zu Maedhros versuchten die Brüder Beren zu töten, doch dies misslang durch die Tapferkeit des Adan und die Ehrbarkeit Huans, der sich gegen seinen Herrn Celegorm stellte.

Celegorm

Celegorm

Celegorm wurde in der Nirnaeth Arnoediad (Schlacht der ungezählten Tränen) verwundet und lebte danach in Ossiriand. Er wurde von Dior in Menegroth erschlagen, als auf sein Verlangen hin seine Brüder und er den Silmaril wiederzuerlangen suchten.

Wie seine Brüder war Celegorm sehr stolz. Er handelte mehr mit Gewalt als mit Heimtücke. In Valinor lernte er viel über Tiere und die Jagd von Orome, der ihm Huan gab.

Etymologie

Celegorm wird der Helle gennannt. Die Quenya-Form seines Namens lautete Tyelkormo Rasch Aufsteigender

Zitate

Feanors Eid:

"Dann schwur Feanor einen furchtbaren Eid. Seine sieben Söhne sprangen ihm zur Seite und legten mit ihm denselben Eid ab, und blutrot leuchteten ihre gezogenen Schwerter im Schein der Fackeln. Sie schwuren einen Eid, wie keiner ihn brechen darf und keiner ihn schwören sollte, im Namen Ilúvatars selbst, und sie riefen das Ewige Dunkel auf sich herab, wenn sie ihn nicht hielten; und, Manwë zum Zeugen rufend, Varda und den heiligen Berg Taniquetil, gelobten sie, mit Haß und Rache bis ans Ende der Welt zu verfolgen jeden Vala, Dämon, Elben oder ungeborenen Menschen, oder jede Kreatur, ob groß oder klein, gut oder böse, welche die Zeit hervorbringen mochte bis ans Ende der Tage, wer immer einen Silmaril aus ihrem Besitz nehme, behalte oder verwahre."

aus Quenta Silmarillion: Kapitel IX S. 124 f.

Quellen

J. R. R. Tolkien: Das Silmarillion, Übersetzer: Wolfgang Krege

  • Quenta Silmarillion,
  • Kapitel: V Von Eldamar und den Fürsten der Eldalië
  • Kapitel: XIV Von Beleriand und seinen Reichen
  • Kapitel: XIX Von Beren und Lúthien
  • Kapitel: XVIII Vom Verderben Beleriands und von Fingolfins Ende
  • Kapitel: XXII Vom Untergang Doriaths

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