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Die Dagor-nuin-Giliath war die zweite der großen Schlachten von Beleriand. Die Bezeichnung Schlacht unter Sternen rührt daher, dass  die Sonne  noch nicht aufgegangen war, und die Schlacht zur Zeit der Sterne begann.

Verlauf

Morgoth erhielt Kunde von den in Mittelerde erneut angekommenen Noldor. So fasste der Dunkle Herrscher den Plan, die Elben anzugreifen und zu vernichten, ehe sie sich niederlassen konnten. Während ein großer Teil von Morgoths Orks am Mithrim-See die Noldor angriff, marschierten weitere Streitkräfte an die Falas. Doch die Noldor trugen, obwohl in der Unterzahl, schnell den Sieg davon, denn das Licht von Aman war in ihren Augen noch ungetrübt und sie waren stark, behend, ihr Zorn furchtbar und ihre Schwerter lang und tödlich. Sie rieben die Orks beinahe vollständig auf.

Auch die von Süden zurückkehrenden Heere Morgoths vermochten die Noldor nicht aufzuhalten, da sie weitestgehend von Celegorm am Eithel Sirion vernichtet worden waren. Dennoch feierte Morgoth die Schlacht als Sieg. Feanor, ergriffen von unbändigem Zorn, verfolgte allein die sich zurückziehenden Orks, in der Hoffnung, bis zu Morgoth vordringen zu können, und wurde dabei von den Balrogs, unter Führung Gothmogs, tödlich verletzt und starb später, nachdem er Morgoth dreimal verflucht hatte. So endete nach 10 Tagen die Dagor-nuin-Giliath mit dem Sonnenaufgang.

Quellen

J. R. R. Tolkien: Das Silmarillion, Herausgeber: Christopher Tolkien, Übersetzer: Wolfgang Krege

  • Quenta Silmarillion, Kapitel XIII: Von der Rückkehr der Noldor