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Der Herr der Ringe: Die Rückkehr des Königs (Film)

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Der Herr der Ringe:
Die Rückkehr des Königs
Die rückkehr des königs (film)
Originaltitel: The Lord of the Rings:
The Return of the King
Produktionsland: USA, Neuseeland
Erscheinungsjahr: 2003
Regie: Peter Jackson
Drehbuch: Peter Jackson,
J. R. R. Tolkien (Roman)
Produktion: Barrie M. Osborne,
Peter Jackson,
Fran Walsh
Musik: Howard Shore

Der Herr der Ringe: Die Rückkehr des Königs ist der dritte und letzte Teil der Verfilmung des Buches Der Herr der Ringe von J. R. R. Tolkien durch Regisseur Peter Jackson.

Handlung Bearbeiten

Der dritte Teil beginnt ein wenig beschaulicher als sein unmittelbarer Vorgänger. Zwei bislang noch unbekannte  Hobbits sitzen in einem kleinen Boot und angeln. Ein Fisch beißt an und einer der beiden wird in den See gezogen. Unter Wasser entdeckt er etwas Glitzerndes und greift danach. An Land stellt er fest, dass es sich um einen goldenen Ring handelt. Sméagol wird darauf aufmerksam und will diesen Ring unbedingt haben. Als Déagol sich weigert, entbrennt ein Kampf zwischen den beiden, in dessen Verlauf Sméagol Déagol erwürgt. Man erfährt dann, wie aus Sméagol die Kreatur Gollum geworden ist.

In Rohan erholt man sich von den Angriffen der Uruk-hai-Armee. König Théoden fragt sich, ob er das Reich von Gondor unterstützen soll, das seinem Reich nicht geholfen hat. "Was schulden wir Gondor?". Aragorn macht ihm klar, dass es keine andere Möglichkeit gibt, um den drohenden neuen Angriffen standzuhalten. Nachdem Pippin unerlaubterweise in den sich in Gandalfs Besitz befindlichen Palantir (der Palantir stellt eine verräterische Verbindung nach Mordor her) geblickt hat, erkennt Gandalf aus Pippins Erzählungen Saurons nächstes Angriffsziel: Die Hauptstadt von Gondor, Minas Tirith. Die Maßnahmen der Ringgemeinschaft richten sich damit auf die Verteidigung dieser Stadt. Gandalf reitet mit Pippin nach Minas Tirith, zu Denethor II, dem Vater von Boromir und Faramir und zugleich Truchsess von Gondor. Dort angekommen, erzählt Denethor ihnen, dass er vom Tode Boromirs weiß. Gandalf wollte Denethor den Tod seines Sohnes zunächst verheimlichen, da er sich darüber im Klaren war, dass Denethor durch Boromirs Tod depremiert sein würde. Dieser will Rohan nicht um Hilfe bitten. Er fürchtet, dann durch Aragorn (dem rechtmäßigen Thronerben) seiner Macht beraubt zu werden. Pippin stellt sich aus Schuldgefühlen gegenüber Boromir derweil in den Dienst Denethors. Das Heer Saurons macht sich von Minas Morgul aus auf den Weg, um zuerst Osgiliath anzugreifen. Osgiliath ist die Grenzstadt von Gondor zu Mordor. Denethor ist nicht mehr in der Lage, seinen Verpflichtungen als Truchsess nachzukommen. Er ist dem Wahnsinn nahe. So greift Gandalf ins Geschehen ein, indem er von Pippin die Kette der Leuchtfeuer in Gang setzen lässt, die König Théoden und seine Männer zur Hilfe rufen. Gandalf versucht verzweifelt, aber erfolgreich, die mutlosen Kämpfer von Gondor zu motivieren. Zur selben Zeit sammelt sich Saurons Armee in Mordor.

Am Vorabend der Schlacht wird Aragorn in das Zelt von Théoden gebeten. Eine Gestalt, gehüllt in schwarze Kleider, sitzt abgewandt zu ihm. Theoden zieht sich zurück und lässt die beiden alleine. Der Unbekannte dreht sich zu Aragorn um und nimmt seine Kapuze ab. Aragorn erkennt  Elrond und verbeugt sich vor ihm. Das Gesicht des Elben war von Trauer gezeichnet. Er erklärt Aragorn, dass Arwen im Sterben liegt und ihr Schicksal nun an den Einen Ring gebunden ist. Vergeblich hatte er versucht, seine einzige über alles geliebte Tochter in den Westen zu schicken, um ihr dort Unsterblichkeit zu ermöglichen. Der Herr von Imladris (Bruchtal) zu Aragorn: "Du brauchst mehr Männer, Aragorn, dein Heer wird nicht genug sein um den Sieg zu erringen." Aragorn nickte leicht und flüsterte, dass es keine mehr gäbe. Elrond: "Doch, es gibt jene die das Gebirge bewohnen, sie sind tödlicher als jede andere Streitmacht!", seine Stimme klingt entschlossen. Aragorn weiß, wen Elrond meint. Die Untoten! Aragorn erwidert: "Mörder, Verräter. Die wollt ihr zum Kampf aufrufen? Sie glauben an nichts und
Totenkönig Film
König der Untoten
Stiller KriegerHinzugefügt von Stiller Krieger
folgen niemandem." Elrond: "Sie werden folgen, doch nur dem König von Gondor!" Der Elb zieht das Schwert Andúril, auch "Flamme des Westens", geschmiedet aus den Bruchstücken Narsils. Als dann auch noch Aragorn gemeinsam mit Legolas und Gimli die Männer verlässt, um sich auf den Pfad der Toten zu begeben, scheint aller Mut zu schwinden. Einst wurden die "Eidbrecher" verflucht, sie mussten von nun an als Untote auf dem Pfad leben, weil sie Isildur trotz eines Treueeides im Stich ließen. Nun macht Aragorn ihnen das Angebot, für ihn zu kämpfen, wonach er den Eid als erfüllt ansehen und sie freilassen werde. Mit einer solchen Armee im Rücken kann jede Schlacht gewonnen werden - was die verunsicherten Reiter von Rohan aber nicht wissen.

Währenddessen versammelt Théoden die Krieger von Rohan um sich, um Gondor zur Hilfe zu kommen. Leider stellt sich schon bald heraus, dass es weitaus weniger Krieger sind, als man gehofft hatte, nämlich nur 6000. Einige Männer vereinzelter Provinzen Rohans waren nicht gekommen. König Théoden kann trotz dieser Lage seine Mannen vereinen und reitet Gondor zur Hilfe. Unter den Kriegern befinden sich unerkannt auch Merry und Éowyn.

Sam gerät derweil heftig mit Frodo aneinander, weil er Gollum nicht mehr traut. Sie müssen mit ansehen, wie Tausende von Saurons Kämpfern Minas Morgul verlassen und wie der Hexenkönig von Angmar, Führer der Nazgûl, in die Schlacht zieht. Frodo verlässt sich aber offenbar immer mehr auf Gollum, der Sam einen Nahrungsmitteldiebstahl unterschiebt. Frodo zweifelt nun entgültig an Sam und läßt ihn zurück. Frodo hat allerdings Gollum und seine Bosheit völlig unterschätzt; der lockt ihn direkt in die Höhle der Riesenspinne Kankra. Prompt wird Frodo von ihr attackiert und gestochen. Die Spinne hüllt den betäubten  Frodo in einen Kokon aus Spinnfäden.

Faramir wird beim Versuch, die vom Feind besetzte Stadt Osgiliath mit ungfähr 200  Rittern aus Gondor zu verteidigen, bzw. zurück zu erobern, durch Pfeile der Orks schwer verletzt nach Minas Tirith gebracht. Denethor aber kann oder will in seiner Verzweiflung nicht erkennen, dass Faramir noch am Leben ist. Den vermeintlichen Tod beider Söhne kann er nicht verwinden und beschließt, Faramir und sich selbst zu verbrennen. Pippin kann Gandalf rechtzeitig im Schlachtgetümmel finden und gemeinsam können sie Faramir vor dem Flammentod bewahren. Denethor stürzt sich, nun vollkommen dem Wahnsinn anheimgefallen, brennend von der Zinne der Festung.
Schlacht auf dem Pelennor
Schlacht auf den Pelennor-Feldern
ElbenprinzleinHinzugefügt von Elbenprinzlein

In Gondor toben derweil heftige Kämpfe. Tausende von Orks und Uruk-hai, unterstützt von zahlreichen Trollen und Haradrim, rücken gegen die Stadt Minas Tirith vor. Die Soldaten der Menschen scheinen diesem Ansturm trotz Gandalfs Bemühungen nur wenig entgegensetzen zu können. Auf den Feldern des Pelennor kommt es zur Finalschlacht. Als die Reiter von Rohan unter Führung von König Théoden auf den Feldern eintreffen, scheint sich das Blatt zunächst zum Guten für Gondor zu wenden. Einen Rückschlag müssen sie hinnehmen, als die Haradrim (Südländer) mit ihren gigantischen Mûmakil (Olifanten) auf dem Schlachtfeld eintreffen. Auch die Nazgûl auf ihren fliegenden Bestien unterstützen die Armeen Mordors.

Sam ist Frodo und Gollum unterdessen gefolgt und trifft in den Höhlen ebenfalls auf Kankra. In einem erbitterten Kampf kann er die Riesenspinne in die Flucht schlagen, ist aber entsetzt über Frodos vermeintlichen Tod. Als Orks den verschnürten Frodo entdecken, muss Sam zu seinem Entsetzen hören, wie sie sich darüber unterhalten, wie Kankra wohl ihr Opfer dieses Mal wieder betäubt habe. Als sie Frodo mitnehmen, folgt ihnen Sam nach Cirith Ungol.

Auf den Schlachtfeldern greift derweil der oberste Nazgûl König Théoden an und bringt dessen Pferd zu Fall. Thèoden liegt schwerst verwundet unter seinem toten Pferd.  Éowyn kommt ihrem König zur Hilfe und schlägt der Fellbestie des Nazgûl den Kopf ab. Éowyn stellt sich auch dem Nazgûl entgegen. Sie wird zwar verletzt, aber Merry kann ihr helfen, indem er dem Hexenkönig mit seinem Dolch in die Ferse sticht. Der Hexenkönig fühlt sich im Kampf gegen Éowyn als unbesiegbar, da er nach einer Legende "durch keines Mannes Hand getötet werden kann". Éowyn ist jedoch eine Frau! Sie tötet ihn, indem sie ihm ihr Schwert in das unsichtbare Gesicht stößt. Ihrem Onkel, König Théoden, kann sie nicht mehr helfen. Er stirbt noch auf dem Schlachtfeld.

Am Hafen kommen unterdessen die Boote der Korsaren von Umbar (Verbündete des dunklen Herrschers) an, doch Aragorn, Legolas und Gimli haben diese mit Hilfe der Armee der Toten übernommen und überfluten das Schlachtfeld mit den Geistern. Die Toten können die Schlacht entscheiden und Minas Tirith retten. Aragorn kommt seinem Versprechen nach und lässt die Toten frei. "Ich sehe euren Eid als erfüllt an. Geht und findet Ruhe".

Die Orks, die Frodo bewachen sollen, geraten in Streit über dessen Habseligkeiten und bringen sich zum Großteil gegenseitig um. Frodo erwacht aus seiner Bewusstlosigkeit und muss voller Entsetzen feststellen, dass der Ring nicht mehr da ist. Sam dringt in den Turm ein und teilt dem überraschten Frodo mit, dass er den Ring an sich genommen habe, weil er ihn für tot hielt. Die beiden Hobbits machen sich nun, als Orks verkleidet, auf den Weg durch Mordor. Unter größten Mühen erreichen sie schließlich den Schicksalsberg.

Während Frodo und Sam durch Mordor marschieren, beschließt Aragorn, mit einem Ablenkungsmanöver die Aufmerksamkeit Saurons auf sich zu lenken, um Frodo und Sam den Weg zu erleichtern. Mit den Armeen von Gondor und Rohan zieht er vor das schwarze Tor.

Da sich der Blick Saurons nun vollkommen auf die Schlacht vor dem schwarzen Tor konzentriert, ist es Frodo und Sam möglich, ihren Weg auf den Schicksalsberg fortzusetzen. Doch als Frodo den Ring in die glühende Lava werfen will, um ihn zu vernichten, gewinnt der Ring endgültig Macht über ihn. Frodo weigert sich, ihn zu zerstören.  Gollum lauert im Hintergrund. Er ist den beiden Hobbits heimlich gefolgt und will nun endlich den Ring in seine Gewalt bringen. Er greift Frodo an und beißt ihm den Finger mitsamt dem Ring ab. Es entsteht ein Kampf zwischen Frodo und Gollum. Dabei stürzt Gollum mit dem Ring in die Tiefe des Schicksalsberges und vollzieht so ungewollt die Vernichtung des Ringes.

Der Vulkan (Schicksalsberg) bricht aus und Sam sitzt mit Frodo hilflos und von jedem Fluchtweg abgeschnitten am Rande der glühenden Lavamassen. Gandalf  macht sich mit den Adlern auf die Suche nach ihnen. Er kann sie retten und in Sicherheit bringen. Da beginnt Mordor auseinander zu brechen, Saurons Festung zerbricht und mit ihr das Auge. Sauron und die dunkle Macht sind für immer besiegt.

Aragorn tritt sein Erbe an und wird als Elessar, (Elbisch für: Elbenstein) zum Hohen König von Gondor gekrönt. Arwen wird seine Frau und steht ihm zur Seite. Die Hobbits kehren in das Auenland zurück.

Die Elben erweisen Bilbo eine große Ehre und gestatten ihm, sie von den grauen Anfurten aus zu den unsterblichen Landen westlich des Meeres zu begleiten. Bilbo nimmt dieses Abenteuer an. Gandalf und, zur großen und entsetzten Überraschung der Hobbits Merry, Sam und Pippin, auch Frodo werden ihn, gemeinsam mit Elrond, Galadriel und ihrem Mann Celeborn, begleiten. Frodo gab Sam das Buch, in dem er  die Abenteuer niederschrieb, die sie in 13 Monaten erlebten. Die letzten Seiten bleiben frei für Sam. Frodo betritt mit Gandalf das Schiff und nachdem es am Horizont verschwunden ist, kehren die drei Hobbits ins Auenland zurück

Frodo (Erzähler): "Mein lieber Sam. Du kannst nicht immer entzweigerissen sein. Du wirst auf viele Jahre ganz und heil sein müssen. Es gibt noch so viel, woran du dich freuen und was du tun kannst. Deine Rolle in dieser Geschichte geht weiter".  Sam wird von Rosie, sie hatten zwischenzeitlich geheiratet, und seinen beiden Kindern empfangen. Sam: "Ja, ich bin zurück."  So endet "Herr der Ringe".

Besetzung Bearbeiten

In Alphabetischer Reihenfolge, entprechend dem Abspann:

Wikipedia-logo Dieser Artikel basiert auf dem Artikel „Der_Herr_der_Ringe:_Die_Rückkehr_des_Königs_(Film)“ aus der freien Enzyklopädie Wikipedia in der Version vom 16. Januar 2008 (Permanentlink) und steht unter der Lizenz „Creative Commons Attribution/Share Alike“. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.


Verfilmungen von Der Herr der Ringe

Der Herr der Ringe (1978)
Die Gefährten (2001) • Die zwei Türme (2002) • Die Rückkehr des Königs (2003)

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