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Die Regeln waren die Gesetze des Auenlandes. Sie waren allerdings eher ein Verhaltenskodex, denn eine funktionierende Justiz. Die Auenländer hielten Die Regeln überwiegend freiwillig ein, weil sie für altehrwürdig und gerecht gehalten wurden. Bei Fehlverhalten oder Straftaten kannte man wohl lediglich das Strafmittel der Ausgrenzung aus der Familie und Gesellschaft. Dieses Strafmaß wurde oft von den Familienoberhäuptern verhängt. So geschehen im Fall von Sméagol. Nachdem dieser seinen Freund erwürgt hatte, stieß ihn seine Großmutter aus der Familie und der Gesellschaft aus. Die Sanktion der Ächtung bedurfte jedoch nicht immer einer Straftat, sondern konnte auch verhängt werden, wenn ein Mitglied der Gemeinschaft und/oder der Familie ungebührlich lange fern blieb. Bei Bilbo und auch Frodo Beutlin war das so.

Nachdem Lotho Sackheim-Beutlin und Saruman die Herrschaft über das Auenland an sich gerissen hatten, (sie dauerte von 3018 bis 3019 D.Z.), legten diese Die Regeln sehr willkürlich und nach Gutdünken aus. Der alleinige Zweck war die Unterdrückung des Auenlandes. Die bis dahin funktionierenden Sitten und Gebräuche gerieten aus den Fugen. Nach der Befreiung des Auenlandes kehrte man wohl wieder zur alten Ordnung zurück und folgte nicht dem üblen Beispiel Lothos und Sarumans.

Ob nun Die Regeln wirklich, wie im Auenland behauptet, auf die Könige der Arthedain zurückgingen, kann nicht abschließend geklärt werden. Möglich ist, dass dieses königliche Prädikat auch lediglich die Wichtigkeit und Autorität der Regeln untermauern sollte.

Quellen

J. R. R. Tolkien: Der Herr der Ringe: Die Gefährten (Buch), Erstes Buch Prolog

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