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Dorthonion (Sindarin: Land der Kiefern), später auch Taur-nu-Fuin, von Baumbart Orod-na-Thôn genannt, war ein Hochland südlich von Ard-galen. Es entstand während der Umwälzungen im Krieg der Mächte.

Im Norden waren die Hänge des Dorthonion sehr sanft und gut begehbar, im Süden jedoch, in Richtung der Ered Gorgoroth, sehr schroff und felsig. Die Ost-West Ausdehnung von etwa 100 Kilometern war größtenteils von Kiefernwäldern bedeckt, für den Ackerbau war das Land jedoch zu unfruchtbar.

Als die Noldor nach Mittelerde kamen, wurde das Land für einige von ihnen zur Heimat. Unter diesen Siedlern befanden sich auch Aegnor und Angrod. Besonders bakannt wurde das Dorthonion dadurch, dass es im 4. Jh. des Z.Z. Heimat für das Erste Haus der Edain bot.

Die nördlichen Hänge wurden bei der Dagor Bragollach (Schlacht des Jähen Feuers) komplett verwüstet und ab dieser Zeit dauerte es nicht mehr lange, bis Orks und andere üble Wesen das gesamte Land überrannten. Die meisten Menschen und Elben, bis auf Barahirs Gefolgsleute, wurden dabei entweder getötet oder entkamen.

Von nun an wurde das Dorthonion Taur-nu-Fuin genannt (Sindarin: Wald unter Nachtschatten) was durch die Schrecken Melkors bedingt war, die er in die Wälder getragen hatte. Maedhros' Bund konnte das Land zwar kurzfristig befreien, doch nur wenig Zeit später befand es sich wieder in der Hand des Feindes.

Quellen

J. R. R. Tolkien: Das Silmarillion, Herausgeber: Christopher Tolkien, Übersetzer: Wolfgang Krege

  • Quenta Silmarillion Kapitel XVIII: Vom Verderben Beleriands und Fingolfins Ende

J. R. R. Tolkien: Der Herr der Ringe: Die zwei Türme (Buch)

  • Drittes Buch, Viertes Kapitel: Baumbart

Karen Wynn Fonstad: Historischer Atlas von Mittelerde, Übersetzer: Hans J. Schütz

  • Seite: 12, 15, 31; Koordinate: I-24

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