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Ghân-buri-Ghân und Drúedain.jpg

Ghân-buri-Ghân und seine Drúedain führen die Rohirrim nach Minas Tirith.

Drúadan-Wald.gif

Der Drúadan-Wald

Die Drúedain (singular: Drúadan), auch Wasa genannt, waren ein kleinwüchsiges, menschenursprüngliches Volk. Sie nannten sich selbst Drughu. Von den Menschen wurden sie auch abfällig als Puckelmänner bezeichnet. Der Name "Drúedain" stammt aus der elbischen Hochsprache Quenya und bedeutet soviel wie "Wilde Menschen".

Körperbau

Erwachsene Drúedain waren etwa 1,20 m groß und damit, im Vergleich zu Menschen, sehr klein. Sie hatten markante Gesichtszüge. In den Augen der Menschen und Elben waren sie hässliche, wilde Wesen.

Kultur

Die Drúedain wurden von Häuptlingen angeführt. Zu Aragorns Zeit, war der Häuptling der Drúedain Ghân-buri-Ghân.

Sie waren anfangs gut mit Elben und Menschen befreundet. Die Erzfeinde der Drúedain waren die Orks. Sie nannten die Drúedain Oghor-hai. Die Orks wurden von den Drúedain Gorgûn genannt. Wegen ihres wilden Aussehens, wurden sie mitunter von den Rohirrim gejagt.

Sie trugen wahrscheinlich alle wie Ghân-buri-Ghân nur Kleidung aus Gras.

Auf der Jagd benutzten sie Pfeile, die sie mit Gift beträufelten.

Die Drúedain waren sehr gute Bildhauer. Sie bauten Statuen aus Stein, die genau aussahen wie sie selbst. Sie nannten sie Drûgs. Dieser Name wurde auch oft für die Drúedain selbst verwendet.

Wenn sie in Gefahr waren, konnten die Drúedain in eine Art Trance verfallen, in der man sie sehr schwer von ihren Drûgs unterscheiden konnte. Deshalb vermuteten die Orks, dass die Drúedain über Magiekenntnisse verfügten und fürchteten sich vor ihnen.

Lebensraum und Geschichte

Im Ersten Zeitalter, lebten die Drúedain nordwestlich von Doriath, in Brethil, und später, im Dritten Zeitalter, in einem Wald in Anórien und vermutlich im "Druwaith Iaur" dem Puckelland, welches westlich des Adorn liegt und weite Wäldflächen besitzt. Sie lebten in Beleriand zusammen mit den Haladin.

Als der Großteil Beleriands im Meer versank, war es den Drúedain erlaubt, zusammen mit den Edain, die im Krieg gegen Morgoth gedient hatten, auf die Insel Númenor zu ziehen. Als Schiffsfahrten nach Mittelerde unternommen wurden, wanderten viele Drúedain aus, weil sie Angst vor Wasser hatten und deswegen nicht auf einer Insel leben wollten.

Im Dritten Zeitalter lebten die Drúedain in einem Wald in Anórien, der fortan Drúadan-Wald genannt wurde. Nach dem Ringkrieg blieb der Drúadan-Wald im Besitz Ghân-buri-Ghâns und er sollte für immer den Drúedain gehören.

Rolle in Der Herr der Ringe

Ghân-buri-Ghân führte die Rohirrim, darunter auch König Théoden, durch das alte verlassene Steinkarrental (orig. Stonewain Valley), da Cair Andros von Saurons Truppen besetzt war. Sie kannten keinen anderen Weg nach Minas Tirith , der kein Umweg gewesen wäre und die Zeit war knapp.

König Théoden musste Ghân-buri-Ghân als Gegenleistung lediglich versprechen, dass die Rohirrim sie nicht mehr jagen würden.

Quellenangaben

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