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Eol (*vor dem E.Z. †400 E.Z.) war ein Teleri-Elb und wurde auch Dunkel-Elb genannt. Er lebte in Nan Elmoth, war der Mann von Aredhel und der Vater von Maeglin

Leben

Herkunft und Heimat

Eol the dark elf of nan elmoth

Eol

Eol war ursprünglich ein Elb aus Thingols Volk, doch in Doriath unzufrieden. Als Melian ihren Gürtel um den Wald Region gelegt hatte, ging er nach Nan Elmoth. Er liebte „die Nacht und das Dämmerlicht unter den Sternen“ und so war Nan Elmoth mit seinen hohen Bäumen, durch die das Sonnenlicht nicht dringen konnte, ideal für ihn, denn dort konnte er im Schatten leben. Er mied die Noldor, da er ihnen die Schuld an dem Krieg gegen Morgoth gab und seine Zuneigung fiel eher den Zwergen als den Angehörigen seines Volkes zu. Die Zwerge erfuhren von ihm, was in den Ländern der Eldar vor sich ging. Als die Freundschaft mit den Zwergen enger geworden war, durfte er mit ihnen gehen und in den Hallen von Nogrod und Belegost wohnen. Dort lehrten sie ihn die Schmiedekunst „und er mischte ein Metall, das war wie der Stahl der Zwerge, aber doch so geschmeidig, dass es dünn und leicht zu walzen war. Es widerstand allen Klingen und Pfeilen“. Eol nannte dieses pechschwarz glänzende Metall Galvorn.

Zeit mit Aredhel

Eol

Eol heißt Aredhel willkommen

Eol sah Aredhel, als sie am Waldrand von Nan Elmoth umherstreifte. Sie war wie ein Schimmer im Wald und er verliebte sich in sie. Eol legte einen Zauber um sie, der bewirkte, dass sie nicht mehr aus dem Wald herausfand und seiner Behausung immer näher kam. Als sie schließlich an seine Tür kam, hieß er sie willkommen und führte sie in sein Haus. Da blieb sie wohnen und Eol nahm sie zur Frau. Eol verbot ihr das Sonnenlicht zu sehen oder mit einem von Feanors Söhnen Kontakt aufzunehmen.

Sie bekam einen Sohn und nannte ihn, insgeheim für sich, Lómion, was in der verbotenen Sprache der Noldor „Kind der Dämmerung“ heißt. Eol gab ihm jedoch erst einen Namen als er zwölf Jahre alt war und nannte ihn Maeglin was „Scharfer Blick“ bedeutet, denn Maeglins Augen waren noch schärfer als seine eigenen. Sein Geist vermochte „durch den Nebel der Worte die Geiheimnisse des Herzens“ zu verstehen. Aredhel erzählte Maeglin viel, wenn Eol fort war und als sie von ihren Verwandten erzählte, wünschte sie sich, sie wiederzusehen. Auch Maeglin interessierte sich für seine Verwandten und bedrängte seine Mutter, ihm zu sagen, wie er in die Stadt Gondolin käme oder zu Feanors Söhnen. Doch Aredhel wollte es ihm nicht verraten. Maeglin erzählte seinem Vater von der Idee, seine Familie zu besuchen, aber Eol wurde sehr wütend und verbot es ihm.

Verfolgung -  Eols und Ardhels Tod

Als Eol einmal für längere Zeit unterwegs war, ritten Maeglin und Ardhel fort, um Feanors Söhne zu besuchen. Doch Eol kam früher als erwartet nach Nan Elmoth zurück und ritt ihnen nach. Auf der „Jagd“ nach seiner Frau und seinem Sohn entdeckte er den geheimen Zugang zur Stadt Gondolin. Deren König Turgon stellte ihn vor die Wahl, entweder für immer zu bleiben oder getötet zu werden. Eol entschied, dass er und sein Sohn sterben sollten und warf einen vergifteten Speer nach Maeglin. Dieser traf jedoch Aredhel, die sich schützend vor ihren Sohn stellte und an der Vergiftung starb. Zur Strafe wurde Eol die Caragdûr hinuntergeworfen und starb.

Sonstiges

Anguirel (Eisenewigstern) war der Name des Schwertes, das Eol geschmiedet hatte und selbst führte. Es war das Schwesterschwert von Gurthang (früher Anglachel)

Quellen

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