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Das weiße Gebirge.jpg

Die Ered Nimrais

Ered Nimrais auch Weißes Gebirge, (orig. White Mountains; Sindarin: Berge der weißen Hörner), war ein Gebirgszug im Südosten Mittelerdes und bildete die nördliche Grenze Gondors zur Zeit des Ringkrieges. Schon im Ersten Zeitalter war das Gebirge vorhanden. Es entstand möglicherweise zur gleichen Zeit wie das Nebelgebirge und wurde vermutlich von Aulë geschaffen, als er beim Aufbau von Arda half.

Eine andere Version erzählt, dass die Ered Nimrais, wie auch das Nebelgebirge, von Melkor aufgetürmt wurden, um Orome an seinen Jagdritten zu hindern, die Melkor stets in Angst und Schrecken versetzten.

Eine örtliche Legende der ürsprünglichen Bewohner Gondors berichtet von Riesen, die die Ered Nimrais geschaffen hätten. Einer dieser Riesen hieß Tarlang. Tarlang starb in den Ered Nimrais und Umrisse seines Körpers blieben als Bergspitzen erhalten; der Kopf und der Hals (auch Tarlangs Hals genannt). Die Steine die er trug waren als Cûl Veleg und Cûl Bîn bekannt.

Die Ered Nimrais erstreckten sich von Minas Tirith bis fast zum Meer im Westen. Ursprünglich lebten dort Menschen, die mit den Dunländern verwandt waren. Im Dritten Zeitalter waren die Ered Nimrais in der Hauptsache ein Zufluchtsort der Rohirrim und der Menschen von Gondor. Die Pfade der Toten führten als einziger Durchgang durch die Ered Nimrais. Namentlich zu erwähnen sind die folgenden Gipfel der Ered Nimrais: Mindolluin, Dwimorberg, Írensaga, Halifirien, Galenhad, Starkhorn, Thrihyrne und die Gipfel der sieben Leuchtfeuer von Gondor. Auch mehrere Flüsse entsprangen in den Ered Nimrais. Unter anderem der: Schneeborn und Glanhír an der Nordseite sowie: Erui, Ringló, Ciril, Morthond und Lefnui an der Südseite. 

Wichtige Orte an den Ered Nimrais waren u. a.: Dunharg, Helms Klamm und Minas Arnor -das spätere Minas Titrith-.

Quellen

J. R. R. Tolkien: Der Herr der Ringe: Anhänge,

  • Anhang A: II. Das Haus von Eorl / III. Durins Volk

J. R. R. Tolkien: Der Herr der Ringe Buch: Die Zwei Türme, passim und Die Rückkehr des Königs, passim

Karen Wynn Fonstad: Historischer Atlas von Mittelerde, Übersetzer: Hans J. Schütz

  • Seite: 4,5,17,53,85,88; Koordinate: Q-34

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