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Falathrim

Falathrim

Falathrim (Sindarin: Küstenvolk) waren Sindarin-Elben, die im Ersten Zeitalter in der Falas von Beleriand lebten.

Ursprünglich waren sie Teleri, die von Osse überredet wurden, in Mittelerde zu bleiben, doch im Verlauf der Kriege von Beleriand wurde ihre Zahl durch Sindar und Noldor vermehrt, die vor den Heeren Morgoths flohen.

Viele Jahre gediehen sie unter ihrem Fürsten Círdan, genannt der Schiffbauer, auch wenn die Falas zwischen der ersten und zweiten Schlacht von Beleriand immer wieder von Morgoths Orks mit Krieg überzogen wurde und die Falathrim gezwungen waren, sich in ihre befestigten Häfen zurückzuziehen. Die Falathrim bauten das ganze Erste Zeitalter hindurch alle Schiffe, auf denen die Menschen und Elben von Beleriand das Meer befuhren. Unter der Standarte Fingons kämpften die Elben der Falas in der Nirnaeth Arnoediad (Schlacht der ungezählten Tränen).

Im Jahre 474 E.Z. wurde die Falas von den Heeren Morgoths erobert, verwüstet und die überlebenden Falathrim zogen sich auf die Insel Balar zurück. Dort bauten sie weiter Schiffe und leisteten den Menschen und Elben von Arvernien große Hilfe und Unterstützung.

Quellen

J. R. R. Tolkien: Das Silmarillion, Herausgeber: Christopher Tolkien, Übersetzer: Wolfgang Krege

  • Quenta Silmarillion:
  • Kapitel V: Von Eldamar und den Fürsten der Eldalië
  • Kapitel XX: Von der fünften Schlacht: Nirnaeth Arnoediad