Feanor
Diskussion0diesem Wiki
Feanor (der Feuergeist) wurde unter dem Namen Curufinwe als ältester Sohn des Hochkönigs der Noldor, Finwe, und dessen Frau Míriel, die bei Feanors Geburt starb, geboren. Er war der Halbbruder Fingolfins und Finarfins.
In Eldamar heiratete er Nerdanel, die Tochter des großen Schmiedes Mahtan, mit der er sieben Söhne hatte. Feanor lernte viel von seinem Schwiegervater und erschuf die Elbengemme, in denen das Licht der Sterne war, erfand die feanorische Schrift und die Palantíri. Sein größtes Werk und sein Fluch, waren jedoch die Silmaril - die drei Gemmen, in denen das Licht der zwei Bäume der Valar eingefangen war. Melkor begehrte diese Edelsteine und säte daraufhin Zwietracht zwischen den Noldor und den Valar. Mit Hilfe der schrecklichen Spinne Ungoliant vergiftete er die Bäume Valinors, tötete Finwe, Feanors Vater, und stahl schließlich die Silmaril.
Daraufhin führte Feanor die Rebellion der Noldor an und sie schworen Rache für den Mord an Finwe. Dieser Eid wurde später der Sippe Feanors zum Verhängnis. Die Noldor verfolgten Melkor bis nach Mittelerde um die Meisterwerke zurückzuerlangen, und so kam es, dass die Noldor nach Endor wiederkehrten.
Feanor starb in der Dagor-nuin-Giliath, als er sich unvorsichtig von seinen Leuten trennte um Orks zu verfolgen, und von Balrogs erschlagen wurde.
Nachkommen
Bearbeiten
Aus der Ehe mit Nerdanel entstammen 7 Söhne
Stammbaum
Bearbeiten
Das Haus Finwe und die noldorische Abstammung von Elrond und Elros.[1]
Finwe =(1)Míriel = (2)Indis (von den Vanyar) | | __| __|________________________ | | | Feanor Fingolfin Finarfin = Earwen | _______|_________ (von Alqualonde) | | | | ________|_______________ |Maedhros Fingon Turgon Aredhel = Eol | | | | | |Maglor | | | Finrod Orodreth | Aegnor | |Celegorm Gil-galad Idril = Tuor Maeglin | | Galadriel |Caranthir | | Angrod | |Curufin Earendil = Elwing | | |Amrod ___|___ Finduilas Celebrían |Amras | | Elrond Elros
Quellen
Bearbeiten
- Das Silmarillion
- J. R. R. Tolkien: Das Silmarillion, Kapitel "Anhänge: Stammbäume", Übersetzer: Wolfgang Krege, 2001
-
- ↑ J. R. R. Tolkien: Das Silmarillion, Teil VI: "Anhang", Unterkapitel IV: "Stammbäume", Übersetzer: Wolfgang Krege, 2001