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Fingon war ein Noldorin-Elb und der älteste Sohn Fingolfins. Fingon war der Vater von Gil-galad und der vierte Hohe König der Noldor in Mittelerde von 456 - 472 E.Z..

In Eldamar war er befreundet mit Maedhros, Angrod und Aegnor und gehörte zu jener Gruppe von jungen Noldor-Prinzen, die für eine Verfolgung Melkors und der Silmaril waren, obwohl er Feanor wenig liebte. Fingon führte die Vorhut von Fingolfins Schar an und kämpfte mit beim Sippenmord.

Nach der Rückkehr nach Mittelerde versuchte Fingon die Fehde zwischen dem Hause Feanor und dem Rest der Noldor zu beenden, und mit der Hilfe Thorondors befreite er in einer heldenhaften Tat Maedhros von seinen Ketten auf den Schultern vom Thangorodrim. Danach erhielt er den Beinamen der Kühne. Er ließ sich in Dor-lómin nieder, bis zur Ankunft der Edain, später bei seinem Vater in Hithlum und kämpfte tapfer in den Kriegen von Beleriand; um 260 schlug er Glaurung in die Flucht.

Nach dem Tod seines Vaters während der Dagor Bragollach (Schlacht des Jähen Feuers) wurde Fingon König der Noldor, doch er selbst wurde in der Nirnaeth Arnoediad (Schlacht der ungezählten Tränen) von Balrogs erschlagen.

Etymologie

Die ursprüngliche Quenya-Form seines Namens war Findekáno, übersetzt Haar Gebieter

Quellen

J. R. R. Tolkien: Das Silmarillion Herausgeber: Christopher Tolkien, Übersetzer: Wolfgang Krege

  • Quenta Silmarillion,
  • Kapitel: IX Von der Verbannung der Noldor
  • Kapitel: XIII Von der Rückkehr der Noldor
  • Kapitel: XX Von der Fünften Schlacht: Nirnaeth Arnoediad

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