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Ghân-buri-Ghân war zum Ende des Dritten Zeitalters hin der Anführer der Drúedain.

Biografie

Während seiner Zeit als Häuptling der Drúedain brach der Ringkrieg aus, der seiner Ausdehnung bald auch die Heimat der Drúedain, den Drúadan-Wald, erreichte. Dort traf Ghân nämlich auf die Rohirrim, die sich auf dem Weg nach Minas Tirith befanden, um dort den Menschen Gondors in der Schlacht auf dem Pelennor zur Seite zu stehen. Während dieses Zusammentreffens nahm Ghân das Gespräch mit König Théoden auf, dem er die Hilfe seines Volkes anbot, denn die Drúdain verabscheuten die Orks und hatten damit ein eigenes Interesse an einem Sieg über Sauron.

Die Rohirrim reagierten jedoch skeptisch auf das Angebot des Häuptlings, der ihnen daraufhin erklärte, dass die Drúedain zwar wild wären, aber dennoch den Reitern gute Dienste als Späher und Botschafter leisten könnten. Als er sie zudem warnte, dass der Weg, den sie nehmen wollten, von Orks besetzt sei und diese ihnen zahlenmäßig überlegen seien, hatte er Théoden überzeugt. Aus diesem Grund führte er mit seinem Volk die Reiter über einen anderen Weg in Richtung des Pelennor.

Schließlich — nachdem die Orks in der Schlacht auf dem Pelennor geschlagen worden waren und Aragorn Elessar als König Gondors zurückgekehrt war — erkannte dieser den Forst von Drúadan als Gebiet der Drúedain an und versprach Ghân-buri-Ghân, dass der Forst nunmehr ihr Eigen sei und kein Mensch ihn ohne Erlaubnis betreten dürfe.

Quellen

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