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Halfast von Oberbühl, auch kurz Hal genannt, war ein Hobbit aus dem Auenland. Halfast wurde 2972 Drittes Zeitalter (D.Z.) / 1372 Auenlandzeitrechnung (A.Z.) als einziger Sohn von Halfred von Oberbühl geboren. Wer seine Mutter war, ist nicht überliefert. Halfast war der Vetter von Samweis Gamdschie.

In Oberbühl lebte Halfast und arbeitete dort für einen Herrn Boffin, möglicherweise war das Vigo Boffin, der Vater von Falko Boffin. Gerne ging er zur Jagd ins Nordviertel hinauf. Bei einer dieser Jagden im Jahr 3001 D.Z. / 1401 A.Z. will er, so wird berichtet, einen Baum-Mann gesehen haben. Doch im Gasthaus Zum Grünen Drachen, in dem immer der neueste Klatsch und Tratsch ausgetauscht wurde, hielt man das für ein Gerücht. "Der Hal sagt immer, er habe was gesehen; und vielleicht sieht er ja Dinge, die gar nicht da sind." Es wird wohl ungeklärt bleiben, was er wirklich gesehen hat.

Wann Halfast starb, wird nicht berichtet. Auch über eine Ehe oder leibliche Nachkommen ist nichts bekannt.

Quellen

J. R. R. Tolkien: Der Herr der Ringe: Die Gefährten (Buch)

  • Erstes Buch, Zweites Kapitel: Schatten der Vergangenheit

J. R. R. Tolkien: Der Herr der Ringe: Anhänge

  • Anhang C, Familienstammbäume: Stammbaum des Meister Samweis

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