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Kúma (Quenya: Leere) hierein wurde Ea gestellt, war aber kein Teil von ihr. Es war das Nichts, oder auch das Ewige Dunkel, das Alte Dunkel, die Äußere Leere (im Gegensatz zu den Zeitlosen Hallen und der Zeit Eas), das sich außerhalb des umgebenden Außenmeeres, außerhalb der Luftschichten befand und frei von Ilúvatars Willen war.

Melkor wanderte oft und lange hier, um die Unverlöschliche Flamme, die geistige Schöpferkraft Ilúvatars, durch welche die Ainur und Ea geschaffen wurden, zu finden; jedoch vergebens. Hier in der Leere entwickelte er eigene, den anderen Valar und geistigen Brüdern fremde Gedanken und verlangte, selbst Dinge ins Sein zu rufen, über die er gebieten und herrschen könnte.

Am Ende des Ersten Zeitalters kam seine Niederlage in der Großen Schlacht (Krieg des Zorns) und er wurde durch die Tore der Nacht, eine Öffnung in den Mauern der Nacht, welche Arda von Kúma abgrenzten, in die Leere geworfen. Nach Arda konnte er nicht mehr zurückkehren und musste somit in der Leere bleiben.

Weitere Namen sind in Der Herr der Ringe:

  • Der Abgrund
  • Zeitlose Leere

Quellen

J. R. R. Tolkien: Das Silmarillion, Übersetzer: Wolfgang Krege

  • Ainulindale: Die Musik der Ainur, S. 19 ff
  • Quenta Silmarillion, Kapitel XXIV: Von Earendils Fahrt und dem Krieg des Zorns, S. 386 ff

Karen Wynn Fonstad: Historischer Atlas von Mittelerde, Übersetzer: Hans J. Schütz

  • Seite: Einl., 4,5; Koordinate: keine

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