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Langer Winter war der Winter von 2758 Drittes Zeitalter (D.Z.) bis 2759 D.Z. Nicht zu verwechseln mit dem Grausamen Winter von 2911 bis 2912 D.Z.

Langer Winter in Rohan

Langer Winter

Im November des Jahres 2758 D.Z. fegten schwere Schneestürme über Rohan und Eriador hinweg und bedeckten das ganze Land fast fünf Monate mit einer dicken Schneedecke. Das gesamte Leben wurde lahmgelegt. Sowohl die Rohirrim, als auch ihre Feinde, die Dunländer, die Helms Klamm belagerten, litten schwerste Not und Drangsal. Viele Menschen starben und auch unter den Pferden und dem Vieh gab es große Verluste.

In Helms Klamm herrschte nach dem Julfest bitterer Hunger und großes Elend. In ihrer Verzweiflung und gegen den ausdrücklichen Rat König Helms unternahm Háma, sein jüngerer Sohn und einige Gefolgsleute einen Ausfall aus der Hornburg, um Nahrung für die in der Festung hungernden Menschen zu erbeuten. Sie gingen allesamt im Schnee zugrunde.

Helm wurde nun grausam und unheimlich vor Hunger und allein die Furcht vor ihm war bei der Verteidigung der Burg viele Mannen wert. In weiß gekleidet, ging Helm ab und zu selbst hinaus und tötete, stampfend wie ein Schneetroll, im Lager seiner Feinde so manchen Krieger mit bloßen Händen. Eines Morgens wurde Helm tot, aber aufrecht auf dem Wall stehend, „seine Knie waren ungebeugt“, gefunden. Kurz nach seinem Tod brach die Macht des Winters im März des Jahres 2759 D.Z. und gab Menschen, Tiere und Land aus seiner Umklammerung frei. Was folgte, war eine große Überschwemmung nach dem vielen Schnee.

Quellen

J. R. R. Tolkien: Der Herr der Ringe: Anhänge,

  • Anhang A: Annalen der Könige und Herrscher
  • Anhang B: Aufzählung der Jahre

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