Letztes Bündnis
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- „[...] Einige leisteten Widerstand. Ein letztes Bündnis von Elben und Menschen zog in die Schlacht gegen Mordor und kämpfte an den Hängen des Schicksalsberges für die Freiheit Mittelerdes.“
- — Galadriel über das Letzte Bündnis (Quelle)
Das Letzte Bündnis, das auch als Letzter Bund bezeichnet wurde, war ein Zusammenschluss von Elben und Menschen. Es hatte zum Ziel, die steigende Macht Saurons zu brechen, indem man mit den vereinten Streitkräften des Bündnisses Mordor angriff und Sauron vernichtete.
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Beschreibung
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Hinzugefügt von Jedi-MeisterDas Bündnis bestand einzig aus Elben und Menschen. Auch wenn einige wenige Zwerge aus Moria sich im Kampf gegen Sauron dem Militär des Letzten Bündnisses anschlossen, waren die offiziellen Bündnispartner die Menschen aus Arnor und Gondor sowie die Noldor. Angeführt wurde das Bündnis von dem König der Menschen, Elendil, und dem hohen König der Noldor, Gil-galad. Das Militär des Bündnisses, dessen Heer als eines der schönsten und größten aller Zeiten angesehen wurde, bestand beinahe ausschließlich aus gut ausgestatteten Fußtruppen, die sich neben ihren Rüstungen auf eine Bewaffnung von Bögen über Lanzen bis hin zu verschiedenen Sorten von Schwertern, Säbeln und Dolchen für den direkten Nahkampf stützte.
Geschichte
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Vorgeschichte und Gründung
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Hinzugefügt von Jedi-MeisterNachdem Sauron bei der Vernichtung von Númenor stark geschwächt worden war und sich nach Mordor zurückgezogen hatte, begann er schließlich, erneut Eroberungspläne gegen die Elben und Menschen zu schmieden. Schließlich, als sein Heer erstarkt war, fiel er in Gondor ein und eroberte Minas Ithil. Auch die Stadt Osgiliath drohte trotz der Gegenwehr der Menschen um Anárion an den Feind zu fallen; als der König Elendil diese Nachrichten vernahm, beriet er sich mit dem Oberhaupt der Elben, Gil-galad, über ihre Reaktion auf Saurons Angriff. Dabei kamen sie überein, dass sie nur gemeinsam dem Vordringen der Truppen des dunklen Herrschers Einhalt bieten könnten, weshalb sie im Jahr 3430 des Zweiten Zeitalters, ein Jahr nach dem Beginn von Saurons Invasion in Gondor, das Letzte Bündnis gründeten.
Vormarsch gegen Mordor
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Daraufhin schlossen sich die Heere der Menschen und Elben zu einer gemeinsamen Streitmacht zusammen, die sich über einen längeren Zeitraum hinweg bei Imladris versammelte und schließlich im Jahr 3434 über das Nebelgebirge tiefer nach Mittelerde zog. Die Truppen des Bundes konnten ihren Vormarsch relativ unbehindert bis auf die Ebene Dagorlad fortsetzen, wo sie erstmals auf Saurons Heer trafen.
In der folgenden Schlacht konnten sich das Bündnis gegen die Streitkräfte Saurons behaupten und diese zerschlagen, woraufhin man den Vormarsch gegen Mordor weiter vorantrieb und kurz darauf das Schwarze Tor passierte. Durch den Sieg auf der Dagorlad waren die Verteidiger Mordors so weit geschwächt worden, dass das Bündnis bis vor die Festung von Sauron ziehen konnte und diese belagerte. Diese Belagerung zog sich über die folgenden sieben Jahre hin und forderte hohe Verluste auf beiden Seiten, doch konnte das Bündnis seine Positionen halten.
Der Entscheidungskampf
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Hinzugefügt von Jedi-MeisterSchließlich sah sich Sauron gezwungen, dem Druck der Belagerung nachzugeben und seine Festung zu verlassen; so führte er seine verbliebene Armee in den Kampf gegen die Truppen des Letzten Bündnisses.
In der folgenden Schlacht trafen sämtliche Truppen des Bündnisses auf die gesammelte Streitmacht Mordors, die durch die Präsenz ihres Anführers noch verstärkt wurde. Inmitten der Schlacht stellte sich Gil-galad dem Kampf mit Sauron und unterlag diesem; auch Elendil kämpfte bald darauf gegen den dunklen Herrscher, wurde von diesem jedoch besiegt und getötet. Sein Sohn Isildur ergriff jedoch Narsil, das zerbrochene Schwert seines Vaters, und konnte Sauron den Ring von der Hand abtrennen. Sauron, dessen Macht in dem Ring begründet lag, wurde dadurch besiegt und sein Geist floh aus seinem Körper.
Folgen
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In der Folge der Schlacht und dem Fall Saurons begannen die Truppen des Letzten Bündnisses, die Festung Saurons bis auf die Grundmauern zu vernichten, und vertrieben die verbliebenen Diener des dunklen Herrschers oder töteten sie. Isildur weigerte sich entgegen dem Rat Elronds und Círdans jedoch, den Ring Saurons im Schicksalsberg zu vernichten, und behielt ihn für sich, was schließlich zu seinem Verhängnis wurde; Jahre nach der Schlacht wurde er von Orks getötet, als der Ring ihn verriet. Nicht zuletzt die Entscheidung Isildurs führte auch zur Auflösung des Bündnisses, da sich Elben und Menschen voneinander distanzierten.
Berühmtheiten des Letzten Bündnisses
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- Elendil (†), König der Númenórer
- Gil-galad (†), Hoher König der Noldor
- Anárion (†) und Isildur, die Söhne Elendils
- Elrond und Círdan, Fürsten der Elben und Nachfolger Gil-galads
Quellen
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- J. R. R. Tolkien: Der Herr der Ringe: Die Gefährten, Kapitel "Elronds Rat", Übersetzer: Margaret Carroux, 1966
- Der Herr der Ringe: Die Gefährten, 2003, Extended Edition
- J. R. R. Tolkien: Das Silmarillion, Kapitel "Von den Ringen der Macht und dem dritten Zeitalter", Übersetzer: Wolfgang Krege, 1999
- J. R. R. Tolkien: Der Herr der Ringe: Anhänge und Register, Anhang B: "Die Jahre der Westlande", Übersetzer: Wolfgang Krege, 2002