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Loch (Original Lockholes), auch Riegellöcher, war das Gefängnis des Auenlandes. Es wurde 3018 D.Z. Drittes Zeitalter (D.Z.) / 1418 Auenland-Zeitrechnung (A.Z.) eingerichtet und im November 3019 D.Z. / 1419 A.Z. wieder aufgelöst.

Nachdem Lotho Sackheim-Beutlin, mit Hilfe der Strolche (meist Gesetzlose, auch Menschen aus Bree) seine Schreckens- und Willkürherrschaft im Auenland aufgebaut hatte, wurde von den Strolchen in den alten Vorratsstollen in Michelbinge ein Gefängnis, das sogenannte Loch, eingerichtet. Hier wurden alle Hobbits inhaftiert, die sich den Willkürgesetzen entgegenstellten, oder offen gegen die Strolche oder ihren Anführer rebellierten.

Der erste Inhaftierte war der Bürgermeister Willi Weißfuß. Er hatte es gewagt, in Beutelsend gegen die Willkürlichkeiten der Strolche zu protestieren. Auch Lobelia Sackheim-Beutlin, Lothos Mutter, war hier eingesperrt. Lobelia hatte, in Rage geraten, einen Anführer der Strolche mit ihrem Regenschirm attackiert. Fredegar Bolger war ebenfalls ein bekannter Gefangener. Die Strolche hatten Fredegar und einige „aufsässige“ Hobbits in den Dachsbauten nahe den Bergen von Schären ausgeräuchert.

Nachdem das Auenland befreit war (Befreiung des Auenlandes), ritt Frodo Beutlin nach Michelbinge, um alle Gefangenen aus ihrer misslichen Lage zu befreien.

Quellen

J. R. R. Tolkien: Der Herr der Ringe: Die Rückkehr des Königs (Buch)

  • Sechstes Buch, Achtes Kapitel: Die Befreiung des Auenlandes
  • Sechstes Buch, Neuntes Kapitel: Die Grauen Anfurten