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Mîm der Zwerg

Mîm der Zwerg

Mîm war einer der letzten Kleinzwerge in Mittelerde. Als er 486 E.Z. Túrins Bande in die Hände fiel, erkaufte sich Mîm sein Leben, indem er die Menschen zu seinen Hallen unter dem Amon Rûdh führte. Ab diesem Zeitpunkt nannte Mîm seine Hallen Bar-en-Danwedh, das Haus der Auslöse. Er und sein Sohn Ibun lebten dort ein Jahr lang mit den Geächteten und Mîm freundete sich mit Túrin an. *Im Winter des Jahres 487 wurde Mîm von Orks gefangen genommen und verriet wiederum den Weg nach Bar-en-Danwedh, um sein Leben zu retten. Im Jahr 501 ließ Mîm sich, nach dem Abzug des Drachen Glaurung, in den verwüsteten Hallen von Nargothrond nieder, die einst von seinem Volk gegraben worden waren. Dort wurde er von Húrin erschlagen, der so den Verrat an seinem Sohn Túrin rächte.

  • Eine andere Version erzählt, kurz gefasst, dass Túrin von Mîm aus Eifersucht verraten wurde. Mîm hatte sich, wie schon oben erwähnt, mit Túrin angefreundet. Als Beleg seinen Freund Túrin in der Zwergenhöhle Mîms wiederfand und bei ihm blieb, entwickelte sich von Seiten Mîms ein regelrechter Hass auf die beiden Freunde, insbesondere aber auf Beleg und er verriet sie.

Leben

Mîm lebte im Haus Bar-en-Danwedh im Amon Rûdh. Er hatte zwei Söhne, Khîm und Ibun.

Quellen

J. R. R. Tolkien: Die Kinder Húrins Übersetzer = Hans J. Schütz & Helmut W. Pesch  2007 Verlag:  Klett-Cotta

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