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Mordor

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Mordor lag im Südosten von Mittelerde und war lange Zeit das Reich Saurons.

Geographie

Mordor war im Norden, Westen und Süden von steil aufragenden Bergketten umgeben. Der Nordwesten, die Ebene von Gorgoroth, stellte das Machtzentrum des Landes dar. Gorgoroth war eine kahle, mit Schlackehügeln und Asche bedeckte Wüste, unter den riesigen Rauchwolken, die der Schicksalsberg ausstieß. Weil der Schicksalberg ständig neue Lavaströme ausgab, wurde die Ebene stets neu geformt.

Im Norden der Gorgoroth-Ebene befand sich das Tal von Udûn, eine fast runde Senke inmitten zweier Berg- Arme, die das Tal umschließen. Im Norden ist das Tal vom Schwarzen Tor abgeschlossen.

Der Nordosten Mordors war ein karges Steppenland, das den Namen Lithlad (Sindarin für Ebene der Asche) trug. Gegen Süden fällt das land ab, bis zur Ebene von Nurn. Hier befand sich das Núrnen-Meer, ein Binnenmeer. Auf riesigen Plantagen rund um das Núrnen-Meer, vor allem in der Gegend des südlichsten Flusses Nargil, schufteten versklavte Menschen unter der Aufsicht von Orks, um Saurons Armeen mit Nahrungsmitteln zu versorgen.

Die wichtigsten militärischen Anlagen befanden sich bei Minas Morgul und im Tal von Udûn, hinter dem Morannon, im Winkel von Aschen- und Schattengebirge. Auf einem südlichen Vorsprung des Aschengebirges stand Barad-dûr, Saurons Festung, die er nur selten verließ.

330px-Black gate.png

Das Schwarze Tor von Mordor (Morannon)

Mordor 1.jpg

Mordor

Geschichte

Entstehung

Im Ersten Zeitalter der Welt war Mordor noch existent, denn an dieser Stelle befand sich zu dieser Zeit noch das Binnenmeer von Helcar. Danach wurden die Gegend geformt. Vermutlich ist sie stark vulkanischen Ursprungs, was auch der Schicksalsberg, in der Mitte des Landes, vermuten lässt.

Zweites Zeitalter

Sauron suchte sich Mordor im Zweiten Zeitalter als Wohnsitz aus und verwüstete das Land. Daraufhin schmiedete er im Schicksalsberg den Einen Ring. Als aber die Menschen aus dem Westen ankamen und sich mit den Elben zum letzten Bund formierten, wurde Mordor überrannt und die Bauten des Bösen vernichtet.

Drittes Zeitalter

Im Dritten Zeitalter errichteten die Menschen, als Schutz vor Mordor, viele Türme, wie die Zahntürme, die Stadt Minas Morgul und den Turm von Cirith Ungol. Aber nach der Großen Pest wurden diese Wachposten verlassen und die Ringgeister konnten nach Mordor zurückkehren. Sie kamen, um die Rückkehr ihres Meisters vorzubereiten, der zu dieser Zeit noch im Düsterwald lebte.

Nachdem der Weiße Rat Sauron aus Dol Guldur vertrieben hatte, kehrte er nach Mordor zurück und rüstete zum Krieg. Zu dieser Zeit machte Frodo sich auf, um den Einen Ring zu vernichten. Er gelangte bis ins Land Mordor und warf den Ring ins Feuer des Schicksalsberges. Barad-dûr stürzte zusammen und das Böse wurde erneut vertrieben.

Nach dem Ringkrieg

Nach Saurons Niederlage im Ringkrieg schenkte König Elessar Saurons Sklaven, die in der Provinz Nûrn lebten, die Freiheit und gab der Provinz Nûrn weitreichende Autonomierechte, damit sie sich dort eine Zukunft aufbauen konnten.

Mordor2.jpg

Karte von Mordor

Quellen

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