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Mordor lag im Südosten von Mittelerde und war lange Zeit das Reich Saurons.

Geographie

Mordor war im Norden, Westen und Süden von steil aufragenden Bergketten umgeben. Der Nordwesten, die Ebene von Gorgoroth, stellte das Machtzentrum des Landes dar. Gorgoroth war eine kahle, mit Schlackehügeln und Asche bedeckte Wüste, unter den riesigen Rauchwolken, die der Schicksalsberg ausstieß. Weil der Schicksalberg ständig neue Lavaströme ausgab, wurde die Ebene stets neu geformt.

Im Norden der Gorgoroth-Ebene befand sich das Tal von Udûn, eine fast runde Senke inmitten zweier Berg- Arme, die das Tal umschlossen. Im Norden war das Tal vom Schwarzen Tor abgeschlossen.

Der Nordosten Mordors war ein karges Steppenland, das den Namen Lithlad (Sindarin für Ebene der Asche) trug. Gegen Süden fiel das Land ab, bis zur Ebene von Nurn. Hier befand sich das Núrnen-Meer, ein Binnenmeer. Auf riesigen Plantagen rund um das Núrnen-Meer, vor allem in der Gegend des südlichsten Flusses Nargil, schufteten versklavte Menschen unter der Aufsicht von Orks, um Saurons Armeen mit Nahrungsmitteln zu versorgen.

Die wichtigsten militärischen Anlagen befanden sich bei Minas Morgul und im Tal von Udûn, hinter dem Morannon, im Winkel von Aschen- und Schattengebirge. Auf einem südlichen Vorsprung des Aschengebirges stand Barad-dûr, Saurons Festung, die er nur selten verließ.

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Das Schwarze Tor von Mordor (Morannon)

Mordor 1

Mordor

Geschichte

Entstehung

Im Ersten Zeitalter der Welt war Mordor noch nicht existent, denn an dieser Stelle befand sich zu dieser Zeit noch das Binnenmeer von Helcar. Danach wurde die Gegend geformt. Vermutlich ist sie stark vulkanischen Ursprungs, was auch der Schicksalsberg, in der Mitte des Landes, vermuten lässt.

Zweites Zeitalter

Sauron suchte sich Mordor im Zweiten Zeitalter als Wohnsitz aus und verwüstete das Land. Daraufhin schmiedete er im Schicksalsberg den Einen Ring. Als aber die Menschen aus dem Westen ankamen und sich mit den Elben zum letzten Bund formierten, wurde Mordor überrannt und die Bauten des Bösen vernichtet.

Drittes Zeitalter

Im Dritten Zeitalter errichteten die Menschen, als Schutz vor Mordor, viele Türme, wie die Zahntürme, die Stadt Minas Morgul und den Turm von Cirith Ungol. Nach der Großen Pest wurden diese Wachposten verlassen und die Ringgeister konnten nach Mordor zurückkehren. Sie kamen, um die Rückkehr ihres Meisters vorzubereiten, der zu dieser Zeit noch im Düsterwald lebte.

Mordor2

Karte von Mordor

Nachdem der Weiße Rat Sauron aus Dol Guldur vertrieben hatte, kehrte er nach Mordor zurück und rüstete zum Krieg. Zu dieser Zeit machte Frodo sich auf, um den Einen Ring zu vernichten. Er gelangte bis ins Land Mordor und der Eine Ring wurde in den Feuern des Schicksalsberges vernichtet. Barad-dûr stürzte zusammen und das Böse wurde erneut vertrieben.

Nach dem Ringkrieg

Nach Saurons Niederlage im Ringkrieg schenkte König Elessar Saurons Sklaven, die in der Provinz Nûrn lebten, die Freiheit und gab der Provinz Nûrn weitreichende Autonomierechte, damit sie sich dort eine Zukunft aufbauen konnten.

Quellen

J. R. R. Tolkien: Der Herr der Ringe: Die Gefährten (Buch), Erstes Buch,

  • Zweites Kapitel: Der Schatten der Vergangenheit
  • Zweites Buch,
  • Zweites Kapitel: Der Rat Elronds
  • Zehntes Kapitel: Der Zerfall der Gemeinschaft

J. R. R. Tolkien: Der Herr der Ringe: Die zwei Türme (Buch), Viertes Buch,

  • Zweites Kapitel: Die Durchquerung der Sümpfe
  • Drittes Kapitel: Das Schwarze Tor ist versperrt

J. R. R. Tolkien: Der Herr der Ringe: Die Rückkehr des Königs (Buch), Fünftes Buch,

  • Erstes Kapitel: Minas Tirith

Sechstes Buch,

  • Erstes Kapitel: Der Turm von Cirith Ungol
  • Zweites Kapitel: Das Land des Schattens
  • Drittes Kapitel: Der Schicksalsberg
  • Viertes Kapitel: Das Feld von Cormallen
  • Fünftes Kapitel: Der Truchsess und der König

J. R. R. Tolkien: Der Herr der Ringe: Anhänge

  • Anhang B: Zeittafel: Die Jahre der Westlande
  • Das Zweite Zeitalter
  • Das Dritte Zeitalter

Karen Wynn Fonstad: Historischer Atlas von Mittelerde, Übersetzer: Hans J. Schütz

  • Seite: 39,46,53,55,59,92,93; Koordinate: R-39

J. R. R. Tolkien, Das Silmarillion, Übersetzer: Wolfgang Krege, 2012

J. R. R. Tolkien, Das Silmarillion,

  • Von den Ringen der Macht und dem Dritten Zeitalter

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