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Morgulklinge

Morgulklinge

Die Morgulklinge (Morgul ist Sindarin und bedeutet "dunkle Magie") ist eine Waffe der höheren Diener Saurons. Eingesetzt wurde sie möglicherweise aber nur vom Hexenkönig selbst. Benannt sind diese Klingen nach dem Wohnsitz des Fürsten der Nazgûl, Minas Morgul.

Einsatz

Die Klinge wurde nur gegen höhere Personen eingesetzt. Verletzt wurde Frodo. Arwen wurde durch die Klinge nur gestreift. Als Aragorn das Messer, mit dem der Hexenkönig Frodo verwundete, aufnahm, verging seine Klinge und nur das Heft blieb zurück. Morgul-Messer vergehen im Sonnenlicht.

Aussehen und Herkunft

Eine Morgulklinge besitzt eine dünne, lange und gezackte Spitze aus Sollbruchstellen und bewährte Schneiden. Stirbt jemand an der Verletzung durch eine Morgulklinge, wird er zu einem Geist (Untoten). Es ist anzunehmen dass diese Nazgûlwaffen aus Dol Guldur und Minas Morgul stammen.

Morgulwunde

Sie bezeichnet eine Wunde, die durch die Waffe eines Nazgûl oder den Nazgûl selbst verursacht wird. Für die meisten Verwundeten gibt es keine Hoffnung. Frodo hat diese Verwundung, dank Elronds Heilkunst, allerdings überlebt. Unter höchstem Aufwand ist es möglich, den Betroffenen (wie Elrond mit Frodo) vor dem Tode zu bewahren. Die Wunde heilt jedoch nie vollständig aus.

Darstellung in der Hobbit-Trilogie

Darstellung in den Spielen

Der folgende Abschnitt beinhaltet Informationen aus Quellen, die als unkanonisch angesehen werden.

In Der Herr der Ringe Online wird angedeutet, dass Earnur ebenfalls durch eine Morgulklinge starb, da er dort als Nazgûlähnliches Wesen auftaucht.

Darstellung in Die Schlacht um Mittelerde 2

Die Morgulklinge ist eine Spezialwaffe der Nazgûl. Die Opfer werden hier nicht zu Gul sondern zu Grabunholden.

Quellen

J. R. R. Tolkien: Der Herr der Ringe: Die Gefährten (Buch)

  • Erstes Buch
  • Elftes Kapitel: Ein Messer im Dunkeln
  • Zwölftes Kapitel: Flucht zur Furt