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Das Morthondtal (auch Schwarzgrundtal genannt; Original: Blackroot Vale / Morthond Vale) war ein fruchtbares, grünes Tal an den Südhängen der Ered Nimrais und ein Lehen von Gondor. Durch das Tal floss der Fluss Morthond.

Das Morthondtal bildete eine groß Mulde, die sich bis an die nach Süden steilabfallenden Gebirgskämme hinzog. Es war ein stark besiedeltes Gebiet, im Gegensatz zum Norden. Dort wohnten nur vereinzelt Menschen. Eine Erzählung besagt, dass der Erech, der sich in der Nähe befand, von Geistern heimgesucht werde. Wörtlich wird berichtet: 'Lange hatte der Schrecken der Toten auf diesem Berg und den verlassenen Feldern ringsum gelastet. Denn auf dem Gipfel stand ein schwarzer Stein, rund wie eine große Kugel, mannshoch, obwohl er halb in den Boden eingegraben war.'

Sonstiges

Am 8. März 3019 D.Z. kam die Graue Schar auf ihrem Weg zum Erech in dieses Tal

Duinhir, der Fürst dieses Lehens, zog mit einem fünfhundert Mann starken Bogenschützenheer aus, um an der Schlacht auf dem Pelennor teilzunehmen. Seine beiden Söhne Derufin und Duilin fielen am 15. März 3019 D.Z. in dieser Schlacht.

Quellen

J. R. R. Tolkien: Der Herr der Ringe: Die Rückkehr des Königs (Buch)

  • Fünftes Buch, Erstes Kapitel: Minas Tirith
  • Fünftes Buch, Zweites Kapitel: Der Weg der Grauen Schar
  • Fünftes Buch, Sechstes Kapitel: Die Schlacht auf den Pelennor-Feldern
  • Fünftes Buch, Achtes Kapitel: Die Häuser der Heilung

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