Nazgûl
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| Nazgûl | |
|---|---|
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| Heimat: | Mordor, Minas Morgul |
| Sprache: | Schwarze Sprache |
| Bekannte Individuen: | Hexenkönig von Angmar, Khamûl |
Kein anderer Diener Saurons ist mächtiger, tödlicher und angsteinflößender als die Nazgûl, die neun Ringgeister.
Inhaltsverzeichnis |
Herkunft
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Einst waren sie alle Könige und Herrscher der Menschen im zweiten Zeitalter, die allesamt nach Macht gierten. Sauron gab jedem einzelnen von ihnen einen der neun Ringe für die Menschen, alle neun gebunden an den Einen Ring.
Mit der Zeit starben ihre körperlichen Hüllen und fristen seitdem ein Dasein zwischen Leben und Tod, auf ewig unsterbliche Sklaven dem Willen Saurons unterworfen. Zum ersten Male traten sie 2251 Z.Z auf, seitdem terrorisieren sie Mittelerde mit Angst und Schrecken. Die Neun handeln als Saurons rechte Hand und haben unzählige Königreiche erobert und unterjocht.
Jedes Volk hat seinen eigenen Namen für die Ringgeister. In der Sprache Mordors heißen sie Nazgûl (Schwarze Sprache "Ringgeister"), während die Elben sie Ûlairi (Quenya "die aus den Schatten") nennen.
Ihre Macht und ihr Überleben ist direkt mit dem Schicksal des Einen Rings verbunden. Wird der Eine Ring vernichtet, verlieren die neun Menschenringe ihre Macht und die Nazgûl werden zusammen mit Sauron auf ewig in die Schatten
Hinzugefügt von Weas-ElDie Nazgûl werden von Sauron als Heerführer, Statthalter und Boten eingesetzt. Zu Zeiten des Ringkrieges war ihr Stammsitz Minas Morgul, das im Jahre 2002 des Dritten Zeitalters erobert wurde.
Ihr oberster Anführer ist der Hexenkönig von Angmar, vorher unter dem Namen Murazor bekannt.
Individuen
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Bei Tolkien werden nur der Hexenkönig von Angmar und Khamûl benannt. Die im Folgenden genannten weiteren Namen und Informationen entstammen einem Kartenspiel, also nicht Tolkiens Kanon.
Sechs der Nazgûl stammen von weit entfernten und zum Teil untergegangenen Völkern weit im Osten und Süden Mittelerdes ab. Drei allerdings stammen aus den Fürstenhäusern aus Númenor.
- Adunaphel, Númenórer
- Akhorahil, Númenórer
- Dwar von Waw, Wolim
- Hoarmurath von Dir, Urd
- Indur, Kiran
- Khamûl, Ostling
- Murazor, Hexenkönig von Angmar, Númenórer
- Ren der Unreine, Chey
- Uvatha der Pferdemensch, Variag
Im PC-Spiel "Der Aufstieg des Hexenkönigs" ist einer der Nazgul als Morgomir, Hauptmann Carn Dums benannt.
Kräfte
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Ihre gewaltigste Waffe ist die Angst und der Schrecken, die sie unter den Lebewesen Mittelerdes verbreiten. Zumeist benötigen sie nicht den direkten Kampf, da die Gegner, sich vor Angst windend, auf den Boden werfen und sich ihre Augen und Ohren zuhalten. Nur die mächtigsten Individuen sind tapfer genug ihnen im Kampf zu widerstehen. Zur Reise bedienen sie sich oftmals speziell ausgebildeter schwarzer Pferde oder geflügelten Untieren, Fellbestien genannt, die sich an ihre terrorisierende Aura gewöhnt haben. Eine besondere Fähigkeit der Nazgûl ist der "Schwarze Schatten", der ausgelöst wird, sobald man von einem Nazgûl verwundet wird. Bei Männern wird er schon ausgelöst wenn man selbst einen Nazgûl verwundet (ja das ist möglich). Der "Schwarze Schatten ist nur mit Athélas/Königskraut heilbar.
Als weitere Waffe führen sie den sogenannten schwarzen Atem. Sie bündeln ihre pure Boshaftigkeit und lassen diese verströmen. Jedes Opfer, das von dieser Boshaftigkeit getroffen wird, empfindet starke Schmerzen, Taubheitsgefühle in Gliedmaßen. Nicht selten fallen die Opfer in ein Koma. Unbehandelt führt dieser schwarze Atmen zum grauenvollen Tod des Opfers, wobei auch dieses mal es sich als niederen Geist, dem Willen des Nazgûls unterwerfen muss.
Als Wesen des Schatten, nicht lebendig und doch nicht tot, haben die Nazgûl zum Großteil ihre Sehfähigkeit eingebüßt. Zwar können sie mit den anderen Sinnen bestens ihre Umgebung wahrnehmen, jedoch nutzen sie die Sehkraft ihrer Reittiere, der Pferde und Fellbestien, um sich derer Sehkraft zu bedienen.
Als verzauberte Untote sind die Nazgûl auf unnatürliche Weise unsterblich geworden. Sie standen nicht in der Vorsehung Erus, als er die Welt erschuf, noch wandeln sie auf Arda mit der Erlaubnis der Valar. In Anlehnung an seinen ehemaligen Meister Aule, als Sauron noch ein geachteter Maia war, erschuf er die Nazgûl außerhalb der Vorsehung für die Zweitgeborenen, die Menschen. Sie stehen daher im Gegensatz zu allen Dingen auf Arda. Die Unsterblichkeit der Eldar, obwohl sie selbst aus dem Geschlecht der Zweitgeborenen stammen.
Daher erleiden sie durch die alltägliche Aspekte der Natur Schaden. In vollem Sonnenlicht können sie sich nur sehr eingeschränkt existieren. Wobei sie aber auch schon bei wolkenbedecktem Himmel Einschränkungen in ihrer Wahrnehmung und Bewegung hinnehmen müssen. Jedes fließende Gewässer, das größer als ein kleiner Bach ist, können sie nicht überqueren.
Daher rührt auch ihre nicht zu unterdrückende Angst vor Elbereth. Wann immer sie auf den Namen Elbereth Gilthoniel stoßen, fliehen sie vor Angst. Einzig und allein die direkte Anwesenheit Saurons, kann sie in solchen Momenten vor einer Flucht bewahren.
Die Jagd nach dem Ring
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Hier ein Bericht über die Jagd der Nazgûl vor dem Ringkrieg.
- 18. September 3018 drittes Zeitalter, die Schwarzen Reiter erreichen die Furten des Isen
- 22. September, am Abend erreichen sie die Sarnfurt und vertreiben die Waldläufer
- 23. September, 4 der Reiter dringen in das Auenland ein, die anderen jagen die Waldläufer. Sie brechen jedoch ab um den Grünweg zu bewachen. Am späten Abend erreicht einer von ihnen Hobbingen.
- 30. September, die Ringgeister überfallen Krickloch und das Gasthaus "Zum Tänzelden Pony"
- 3. Oktober, auf Amon Sûl greifen sie Gandalf an.
- 6. Oktober, Attacke auf die Hobbits und Aragorn an der auf Amon Sûl befindlichen Wetterspitze, Frodo wird verwundet.
- 11. Oktober, Glorfindel vertreibt die Schwarzen Reiter von der Mitheilbrücke
