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Nebelberge

Das Nebelgebirge war eine große Bergkette in Mittelerde, die sich über etwa 900 Meilen von der nördlichen Öde bis zur Pforte von Rohan erstreckte. Ursprünglich von Melkor — irgendwann vor dem Erwachen der Elben — aufgeworfen, um den Ritt Oromes zu verhindern, hielt das Nebelgebirge während der großen Wanderung die Eldar auf und veranlasste die Nandor, sich nach Süden zu wenden. Im Dritten Zeitalter kamen die Hobbits, in drei verschiedenen Stämmen, über das Nebelgebirge nach Eriador.

In den nördlichen Tälern hausten Trolle. Es gab eine Vielzahl von Höhlen unter dem Nebelgebirge wie die, in der sich Gollum mit dem Einen Ring versteckte. Außerdem waren sie eine Brutstätte der Orks. Auf den Gipfeln im Zentrum des Nebelgebirges hatten die großen Adler ihre Horste. Weiter im Süden befand sich unter dem Nebelgebirge die große Zwergenstadt Moria. Auch Carn Dûm, im äußersten Norden, könnte ursprünglich eine Wohnstätte der Zwerge gewesen sein.

Erwähnenswerte Gipfel des Nebelgebirges sind Gundabad, Zirakzigil, Caradhras, Bundushathûr und Methedras. Die beiden wichtigsten Pässe über die Bergkette waren der Hohe Pass und der Rothorn-Pass.

Andere Bezeichnungen

  • Auf Sindarin Hithaeglir genannt
  • Die Nebelberge
  • Die Türme des Nebels

Orkstädte im Nebelgebirge

Quellen

J. R. R. Tolkien: Der Herr der Ringe: Die Gefährten (Buch)

  • Erstes Buch:
  • Elftes Kapitel: Ein Messer im Dunkeln
  • Zwölftes Kapitel: Flucht zur Furt
  • Zweites Buch:
  • Drittes Kapitel: Der Ring geht nach Süden

J. R. R. Tolkien: Der Herr der Ringe: Anhänge  

  • Anhang A: Annalen der Könige und Herrscher, III. Durins Volk
  • Anhang B: Zeittafel: Die Jahre der Westlande; Das Dritte Zeitalter

J. R. R. Tolkien: Das Silmarillion, Herausgeber Christopher Tolkien, Übersetzer: Wolfgang Krege

  • Quenta Silmarillion:
    Kapitel III: Vom Erwachen der Elben und von Melkors Gefangenschaft
    Kapitel X: Von den Sindar
    Von den Ringen der Macht und dem Dritten Zeitalter

J. R. R. Tolkien: Der Hobbit, Kapitel IV: Drüber hin und unten durch

Karen Wynn Fonstad: Historischer Atlas von Mittelerde, Übersetzer: Hans J. Schütz

  • Seite:5,17,53,75,80,81,85; Koordinate: M-34

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