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Nogrod war eine Zwergenstadt des Ersten Zeitalters. Sie lag in den Ered Luin, südlich des Berges Dolmed. Durch die Zwergenstrasse war Nogrod mit der Nachbarstadt Belegost verbunden.

Ihren Lebensunterhalt verdienten sich die Zwerge von Nogrod, indem sie in ganz Beleriand Handel trieben. Weil sie geschickte Handwerker waren, wurden sie oft von den Elben zu den verschiedensten Arbeiten herangezogen. Vermutlich waren sie auch am Ausbau von Menegroth, den verborgenen Hallen des Thingol, beteiligt. In der Waffenfertigung waren sie unübertroffen und der Hochgelobteste unter ihnen war Telchar. Er war es auch, der berühmte Waffen wie Narsil, Angrist und den Drachenhelm von Dor-lómin fertigte. Die größte Schöpfung dieser Zwerge war aber das Nauglamír (auch Halsband der Zwerge genannt).

  • Nauglamír
  • Telchar schmiedet Narsil
  • Das zerbrochene Narsil in Bruchtal
  • Angrist
  • Drachenhelm
Thingol beauftragte seinerzeit die Handwerker von Nogrod,

die sich in Menegroth aufhielten, den Silmaril in das Nauglamír einzuarbeiten. Die Zwerge aber wollten dieses außergwöhnliche Juwel für sich selbst haben, töteten Thingol und stahlen das Geschmeide. Sie wurden danach selbst gefangen und getötet. Als Vergeltung plünderte ein Heer aus Nogrod im Jahr 504 E.Z. Thingols Hallen Menegroth. Bei der Rückkehr nach Nogrod wurden die Zwerge schon von Beren, Dior, den Laiquendi und den Ents bei Sarn Athrad erwartet, überrascht und vernichtet.

In den Schlachten der Kriege von Beleriand kämpften die Zwerge von Nogrod warscheinlich genauso wie ihre Verwandten aus Belegost. Im Allgemeinen aber waren die Nogrod-Zwerge den Elben nicht sehr freundlich gesinnt.

Bei den große Erschütterungen von Mittelerde am Ende des Ersten Zeitalters wurde Nogrod 506 E.Z. zerstört und vom Meer überflutet. Die meisten Überlebenden zogen nach Khazad-dûm.

Etymologie

Der Name Nogrod war eine Abwandlung des früheren Novrod, Hohlburg. Die Bezeichnung auf Khuzdul, der Zwergensprache, war Tumunzahar. Auf Sindarin bedeutet Nogrod Zwergenbau

Quellen

J. R. R. Tolkien: Das Silmarillion, Herausgeber: Christopher Tolkien, Übersetzer: Wolfgang Krege

  • Quenta Silmarillion:
  • Kapitel X: Von den Sindar
  • Kapitel XVI: Von Maeglin
  • Kapitel XXII: Vom Untergang Doriths

Karen Wynn Fonstad: Historischer Atlas von Mittelerde, Übersetzer: Hans J. Schütz

  • Seite: 13; Koordinate: K-27

Wolfgang Krege: Handbuch der Weisen von Mittelerde

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