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Dieser Artikel beschränkt sich auf die Darstellung im Videospiel Mittelerde: Mordors Schatten, für Informationen aus den Schriften J. R. R. Tolkiens siehe Núrn
Achtung.svg Dieser Artikel enthält Informationen aus Mittelerde: Mordors Schatten. Computerspiele gelten als Halbkanonisch.

Nurn (auch genannt Nûrn) ist im Videospiel Mittelerde: Mordors Schatten ein Gebiet im Südwesten Mordors. Der Begriff bezeichnet all jene Gebiete um das Núrnen-Meer.

Für Außenstehende wird Mordor oft als lebloses Reich dargestellt, aber das ist eine verfehlte Wahrnehmung. In den südlichen Regionen liegt Nurn, ein fruchtbares Land, dessen Böden von den Aschewolken des Oroduin mit Nährstoffen angereichert wurden und das die zahllosen Horden Saurons zu versorgen vermochte. Seine Grasländer werden vom Núrnen-Meer mit Wasser versorgt.

Viele von Mordors Bestien leben in den Ebenen von Núrn, unter ihnen Graugs, Caragor, Ghûle, Höllenhetzer und noch eine ganze Menge weiterer, namenloser Schrecken. Das Land war einst Heimat von Stammesvölkern unter der Führung von Marwen, der Königin des Meeres.

Als Sauron nach Mordor zurückkehrte, versklavte er die Stämme von Nurn und lies sie dieses Land bestellen. Für die dort arbeitenden Sklaven waren die Lebensumstände unfassbar grausam, da Sauron sie lediglich für seine Zwecke ausnutzte. Es war ihm völlig gleichgültig, ob sie lebten oder starben. Deshalb leisteten die Stammesangehörigen Widerstand gegen ihre Unterdrücker, wo sie nur konnten, auch wenn er noch so gering sein mochte.

Erst mit dem Fall Saurons besserte sich die Lage jener Versklavten. Aragorn gab ihnen alles Land, das sie zuvor bewirtschaften mussten, zu eigen. Nurn wurde ein unabhängiges Land.

Die Stämme von Nurn

Die Stämme von Nurn

Bei den Stämmen Nurns handelt es sich um die Nachfahren der Korsaren von Umbar, die sich nach dem Rückzug Gondors am Núrnenmeer niederließen. Mit der Zeit wurden sie sesshaft und bagannen, die fruchtbaren Länder Nurns zu bewirtschaften.

Dennoch haben sie ihr kriegerisches Erbe niemals völlig auf und als Sauron nach Mordor zurückkehrte, leisteten die Stämme von Nurn eisernen Widerstand.

Wichtige Orte

Festung Morn

Festung Morn

Die Festung Morn ist ein Knotenpunkt entlang der südlichen Handelseoute Mordors. Sie verbindet Thaurband im Westen mit Nargroth im Norden und liegt an der Straße nach Khand. Die Festung diente unter Saurons Herrschaft als Zwischenstation für die Sklaven und die Vorräte, die Mordors Armeen ernährten.

Barad Nurn

Barad Nurn

Barad Nurn wurde am Ende des Zweiten Zeitalters, unmittelbar nach dem Niedergang Saurons, von den Streitkräften Gondors errichtet. Der Zweck der Festung war es, dass Núrnen-Meer zu überwachen und Invasionsflotten aus dem Süden abzuschrecken.

Als 1636 D.Z. die Große Pest vom Osten her hereinbrach, wurde die Festung verlassen und die abmarschierenden Soldaten trugen die Pest nach Osgiliath. Die Garnison erholte sich nie wieder von diesem Schlag und die Festung wurde alsbald von den Korsaren von Umbar eingenommen, die sie in "Schlund der Hoffnung" umbenannten.

Sie diente ihnen als Ausgangspunkt für ihre Raubzüge nach Ithilien und Khand. Mit der Zeit wurden die Plünderer sesshaft und begannen, die fruchtbaren Länder Nurns zu bewirtschaften. Bei den Stämmen Nurns handelt es sich um ihre direkten Nachfahren.

Núrnen-Fischerei

Núrnen-Fischerei

Der Wächter zerstört die Núrnen-Fischerei

Die Núrnen-Fischerei ist eine Fischerei am Núrnen-Meer, die von den Stämmen Nurns gebaut wurde. Sie wurde einst von dem Wächter im Wasser vernichtet, aber die Orks nahmen sie ein und bauten sie wieder auf, um ihre gewaltigen Armeen besser versorgen zu können.

Thaurband

Die Festungsstadt Thaurband an den Ufern des Núrnen-Meers diente als Sklavenstadt: Orks brachten ihre Gefangenen zuerst dorthin, bevor sie sie zu anderen Orten tiefer in Mordor verfrachteten.

Quellen

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