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Oiomúre, auch Nebelfelder von Oiomúre genannt, war ein trostloses Gebiet im nödlichen Araman, dem großen Ödland von Aman. Oiomúre war ständig von dichtem Nebel bedeckt, sodaß es niemals richtig hell wurde.

Auf der Flucht vor den Valar kamen Morgoth und Ungoliant durch dieses Gebiet, durchquerten es und zogen weiter zur Helcaraxe, der Meerenge zwischen Araman und Mittelerde, die voller zermalmender Eisberge war.

Nach dem Sippenmord von Alqualonde floh Fingolfin mit seinen Mannen ebenfalls durch Oiomúre und die Helcaraxe nach Mittelerde. Feanor floh auf einem anderen Weg und fuhr mit seiner Truppe an der Küste entlang bis nach Araman, um von dort nach Mittelerde zu fliehen.

Etymologie

Oiomúre ist Quenya und bedeutet Immer-Nichttag oder auch Immer-Nebel

Sonstiges

Robert Foster nimmt in seinem Buch Das große Mittelerde-Lexikon an, dass die Nebel von Oiomúre durch das Aufeinandertreffen der kalten Wasser des Umzingelnden Meeres (Ekkaia) und der wärmeren des Belegaer verursacht wurden.

Quellen

J. R. R. Tolkien: Das Silmarillion, Übersetzer: Wolfgang Krege

  • Quenta Silmarillion,
  • Kapitel IX: Von der Verbannung der Noldor

Karen Wynn Fonstad: Historischer Atlas von Mittelerde, Übersetzer: Hans J. Schütz

  • Seite 4; Koordinate: L-17

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