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Der Herr der Ringe Wiki

Peregrin Tuk

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Peregrin Tuk
Pippin
Spezies: Hobbit
Geschlecht: Männlich
Geburt: Frühling 2990 D.Z.
Tod: nach 65 V.Z.
Heimat: Auenland
Beruf: Ritter von Gondor
Zugehörigkeit: Gemeinschaft des Rings

Peregrin Tuk, von seinen Freunden schlicht Pippin genannt, ist der Sohn von Paladin Tuk, dem 31. Thain des Auenlandes und Heiderose Tuk. Pippin wohnt in Weißbrunn. Er heiratet Juweline From the Long Cleves. Seinen Sohn nannte er Faramir, dieser heiratete Sams Tochter Goldlöckchen. Aufgrund seiner großen Neugier und Tollpatschigkeit gerät Pippin oft in gefährliche Situationen.

Zur Zeit des Ringkriegs ist Pippins Erscheinung eher jünglingshaft (immerhin ist Pippin noch in den Twiens), er ist 4 Fuß groß und hat blonde, fast goldene Haare (was den falbhäutischen Einschlag der Tuklinie zeigt).

Hintergrund Bearbeiten

Die Gefährten Bearbeiten

Pippin ist der jüngste der vier Hobbits unter den Gefährten und somit auch das jüngste Mitglied derjenigen, die Frodo auf seiner Reise zum Schicksalsberg begleiten.

Zusammen mit Merry und Sam ist er der beste Freund von Frodo Beutlin. Durch Zufall erfahren beide, dass dieser einen "Zauberring" hat und versuchen näheres herauszufinden (u.a. durch ihren "Spion" Sam). Sie wissen deshalb, dass Frodo nicht vorhat sich in Krickloch nieder zulassen, sondern ins "Ausland" gehen wird. Auf dieses Abenteuer wollen sie unbedingt mit, weil sie Frodo nicht allein lassen wollen mit der Bürde des Einen Rings.

Pippin begleitet Frodo gemeinsam mit Sam auf dem Weg durch das Auenland, wo sie zum ersten Mal den Schwarzen Reitern (Nazgûl) begegnen, doch sie erreichen schließlich das Haus in Krickloch.

Die Flucht von Krickloch durch den Alten Wald wäre für Pippin und Merry fast tödlich ausgegangen, denn sie wurden in einer alten Weide gefangen, doch von Tom Bombadil gerettet. Auf dem Weg zur Straße werden sie von einem Grabunhold gefangen genommen und entgehen nur knapp dem Tod.

In Bree kommt die Hobbitslust, Geschichten zu erzählen durch und Pippin will Bilbos Geburtstagsgeschichte zum Besten geben. Frodo zieht schnell die Aufmerksamkeit auf sich, doch das endet damit, dass er den Einen Ring aus Versehen aufsetzt. Nach der glücklichen Ankunft in Bruchtal findet Elronds Rat statt und dank Gandalfs Fürsprache werden auch Merry und Pippin in die Gemeinschaft des Ringes aufgenommen.

Ein Abenteuer jagt das nächste: Schneesturm auf dem Caradhras und Wölfe. In Moria kann Pippin seine Neugier nicht zügeln und wirft einen Stein in einen Brunnenschacht, worauf man Hammerschläge hört. Möglicherweise wurden durch Pippins Torheit die Orks in Moria und der Balrog auf die Gefährten aufmerksam.

Die Zwei Türme Bearbeiten

Hobbit 1

Pippin schaut in den Palantir.

Als die Gemeinschaft des Ringes bei den Rauros-Fällen zerfällt, gerät Pippin zusammen mit seinem Vetter Merry in die Gefangenschaft der Uruk-hai und wird von ihnen Richtung Isengart verschleppt. Pippin, pfiffig wie er ist, nutzt zweimal die Gunst der Stundet: Bei einem Kampf zwischen den Orks kann er unbemerkt seine Fesseln durchtrennen. In der Hoffnung, dass die Gefährten ihn und Merry retten, lässt er das Geschenk von Galadriel (eine Spange in Form eines Mallornblattes) fallen. Dieses wird später von Aragorn gefunden: "Nicht zwecklos fallen Loriens Blätter". Erst am Rande des Waldes Fangorn gelingt es ihnen, sich zu befreien. Sie begegnen dem Ent Baumbart, freunden sich mit ihm an und werden zum "Steinchen", das alles ins Rollen bringt: Die Ents erwachen und greifen Saruman in Isengart an. Dort treffen die Halblinge, nach dem Sieg über Saruman, auch ihre Freunde Aragorn, Legolas, Gimli und Gandalf wieder.

Beim dem Streitgespräch zwischen Saruman und Gandalf wirft Schlangenzunge den Palantír aus dem Turm, den Pippin aufhebt. Danach ist er von diesem Stein wie besessen und des Nachts stiehlt er ihn Gandalf, um ihn sich genauer anzuschauen. Er wird in ein Gespräch mit Sauron verwickelt, der ihn verhören möchte. Pippin verrät jedoch nur, dass er ein Hobbit ist. Daraufhin reitet Gandalf sofort mit Pippin nach Minas Tirith, damit er außer Gefahr ist und nicht in Versuchung gerät, noch einmal in den Palantír zu schauen.

Die Rückkehr des Königs Bearbeiten

Pippin-soldat

Pippin als Soldat Gondors

In Minas Tirith bietet er Denethor sein Schwert an und tritt in dessen Dienst. Er wird von ihm ausgefragt, vor allem nach Boromir. Im Dienst lernt er Beregond und dessen Sohn Bergil kennen, die ihn wieder etwas aufmuntern. Während der Belagerung  Minas Tiriths trifft er auch auf Boromirs jüngeren Bruder Faramir, den er sofort lieb gewinnt. Ihn rettet er, gemeinsam mit Gandalf, als Denethor, dem Wahnsinn verfallen, sich und den totgeglaubten Faramir  auf dem Scheiterhaufen verbrennen will.

Pippin nimmt an der Schlacht vor dem Morannon teil und erschlägt einen Bergtroll. Nach dem Sieg wird er zum Ritter von Gondor geschlagen.

Bei der Befreiung des Auenlandes ist es Pippin, der die Tuk-Hobbits aus Buckelstadt und den Grünbergen zu Hilfe holt.

Zitat Bearbeiten

"Ich fühle mich, als säße ich zu Hause im Grünen Drachen! Einen Krug Bier in der Hand, die Beine auf eine Bank hochgelegt nach einem langen, harten Arbeitstag!"
—Pippin zu Merry in Isengart[src]

Quellen Bearbeiten


Die Gemeinschaft des Ringes

Frodo Beutlin • Samweis Gamdschie • Meriadoc Brandybock • Peregrin Tuk • Aragorn II. • Boromir • Gandalf • Gimli • Legolas

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