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Sador und der junge Túrin

Sador und der junge Túrin

Sador war ein Mensch aus Dor-lómin und diente im Haus von Túrin Turambar und Húrin Thalion. Er besorgte die technischen Arbeiten, die in Haus und Hof notwendig waren. Bei einem schlimmen Unfall, Sador war unaufmerksam beim Holzfällen, schlug er sich den rechten Fuß ab.

Túrin liebte Sador sehr und vertraute ihm vorbehaltlos. Túrin nannte ihn liebevoll Labadal, was übersetzt Hüpffuß heißt. Auch Sador war Túrin sehr zugetan und so wurde Sador zum engsten Vertrauten Túrins. Er machte dem kleinen Jungen Geschenke, schnitzte für ihn Holzfigürchen und erzählte ihm spannende Geschichten, die das Kind begierig aufnahm. Morwen Eledhwen, Túrins Mutter hingegen verachtete den verstümmelten Mann und beschimpfte ihn sinngemäß als Krüppel, der zu langsam arbeitet und nichts zustande bringt.

Als Sador noch ein junger Mann war, wurde er zum Militär eingezogen und sollte in der Dagor Bragollach (Schlacht des Jähen Feuers) kämpfen, kam jedoch erst auf dem Schlachtfeld an, als die Schlacht bereits geschlagen war. Das einzige was er tun konnte war, den Leichnam des gefallenen Hador Lórindol zu bergen und nach Hause bringen. Offensichtlich hatte sein Zuspätkommen keine Konsequenzen und so diente er in der Festung Barad Eithel. Dort erlebte er auch den Angriff Morgoths. Nach dem Angrif kehrte er nach Hause zurück. Im Kampf gegen die Ostlinge, die seine Heimat unterjochten, kam er ums Leben.

Quellen

J. R. R. Tolkien: Die Kinder Húrins Übersetzer: Hans J. Schütz u. Helmut W. Pesch

J. R. R. Tolkien: Nachrichten aus Mittelerde, Teil 1 Das Erste Zeitalter, Narn i Hîn Húrin, passim

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