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Der Herr der Ringe Bücher.png Dieser Artikel bezeiht sich allein auf die Ereignisse im Buch. Für eine entsprechende Beschreibung der Ereignisse im Film siehe Schlacht um Helms Klamm (Film).

Die Schlacht um die Hornburg fand in der Nacht vom 3. bis zum 4. März 3019 des Dritten Zeitalters statt. In ihr kämpften die Truppen Rohans unter ihrem König Théoden gegen die Armeen Sarumans, der seit einiger Zeit die Rohirrim bekriegt hatte.

Schlachtverlauf

Zu aller erst griffen die Isengarter den schwach besetzen Deich an. Die Schützen Rohans konnten zwar zeitweise den Gegner aufhalten, mussten jedoch, nachdem alle Pfeile verschossen waren, zur Feste fliehen. Letztendlich erreichten die Isengarter den Klammwall und die Hornburg woraufhin sie einen Pfeilhagel auf die Mauern niederhageln ließen. Von den Verteidigern kam jedoch keine Antwort, was die Isengarter verunsicherte. Nun rannten die Isengarter gegen die Mauern und das Hauptor an. Gegen das Tor rannten zum Großteil große, stämmige Orks und Uruks, sowie die Dunländer an. Dieser Ansturm wurde nun mit Pfeilen und Wurfspießen beantwortet. Trotz der Gegenwehr der Rohirrim erreichten die Angreifer das Tor und ließen Baumstämme, die sie als Rammen benutzten, gegen das Tor krachen. Kurz bevor das Tor fiel, machten Aragorn und Éomer mit einigen Männern einen Ausfall durch das Nebentor und vertrieben die Orks. Die Orks und Menschen die den Ausfall überlebten, sammelten sich nun am unteren Ende der Rampe und bereiteten einen weiteren Ansturm vor, der schließlich mit doppelter Kraft durchgeführt wurde. Zeitgleich stürmten die Isengarter und Dunländer gegen den Klammwall an und versuchten ihn mit hunderten von Leitern und Enterhaken einzunehmen. Dreimal konnten sie jedoch zurückgeworfen werden, nachdem Aragorn und Éomer ihre Männer sammelten. Dann jedoch gelang es einigen Orks unter dem Klammwall hindurch in die Klamm einzudringen. Diese konnten jedoch von Gimli, Legolas, Gamling und einigen Westfoldern zurückgedrängt werden. Das Loch durch die die Orks eindrangen konnte schließlich geschlossen werden. Nach einer kurzen Kampfpause wurde der Klammwall von den Isengartern aufgesprengt. Durch das dadurch entstandene Loch strömten die Orks in die Klamm und drängten die Verteidiger in die Höhlen von Aglarond und die Hornburg zurück. Kurz nachdem das Tor mitsamt dem Torbogen von den Orks zerstört worden war, machte König Théoden mit seinen Reitern einen Ausfall, begleitet durch mächtigen Hornstöße von Helms Horn. Nun flohen die Orks bis zu Helms Deich, von den Verteidigern verfolgt. Als der König schließlich den Deich erreichte, ging die Sonne auf und mit den ersten Sonnenstrahlen erschien Gandalf mit 1000 Fußsoldaten und Erkenbrand von Westen. Die Orks wurden nun von einem namenlosen Wald im Süden, den steilen Felshängen im Osten und den Rohirrim von Norden und Westen in die Zange genommen und zum Großteil vernichtet. Die Dunländer die sich ergaben wurden verschont, die Orks die den Rohirrim entkamen von den Huorns vernichtet.

Erinnerungen

An die Schlacht erinnern im Vierten Zeitalter, die kargen und steinigen Flächen, auf denen die Orks gefallen waren und auf denen nie mehr etwas wächst, sowie der Grabhügel für Háma allein, den treuen Hauptmann der königlichen Leibwache, im Schatten der Burg. Um ihn trauerte Théoden besonders. Zwei weitere inmitten des Feldes vor der Burg für die anderen gefallenen Rohirrim; aus den östlichen Tälern auf der einen Seite, die aus der Westfold auf der anderen.

Quellen

Filmversion

Hauptartikel: Schlacht um Helms Klamm (Film)

Hier sollen nur die Unterschiede zwischen Buch und Film aufgelistet werden:

  • Die Größe der Rohirrim-Armee in der Hornburg beträgt nur etwa 300 Mann.
  • Es kommen weiter 300 Elben unter Haldirs Führung zur Unterstützung an.
  • Haldir wird vom Uruk-Hauptmann erschlagen.
  • Éomer führt das Entsatzheer an, das etwa 2000 Mann beträgt. Alle sind beritten.
  • Die Isengarter Armee besteht vollständig aus Uruk-hai.
  • Háma stirbt bereits vor der Schlacht.

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