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Schlacht von Azanulbizar

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Die Schlacht von Azanulbizar fand im Jahre 2799 D.Z. statt und war die letzte Schlacht zwischen den Zwergen von Durins Volk und den Orks aus dem Nebelgebirge unter Azog. Sie fand am östlichen Tor von Moria statt und war für die Zwerge sieg- aber auch sehr verlustreich.

Vorgeschichte

Nachdem der Drache Smaug 2790 D.Z. den Erebor angegriffen hatte und Durins Volk nun heimatlos geworden war, kehrte der Zwergenkönig Thrór mit seinem Gefährten Nár nach Moria zurück. Nachdem Thrór die Minen betreten hatte, wurde er von dem Orkhäuptling Azog überrascht und enthauptet. Die Runen von Thrórs Namen brannte er in dessen Stirn.

Die Nachricht von Thrórs Tod verbreitete sich sehr schnell, da Azog Nár am Leben ließ und ihn mit einem Beutel Münzen zurück zum Erebor schickte, um zu verkünden, dass er nun als König in Moria herrsche. Damit provozierte er Durins Volk (vor allem Thráin II., Thrórs Sohn) und löste einen Rachefeldzug der Zwerge aus, bei dem alle Orkfestungen im Nebelgebirge innerhalb von neun Jahren zerstört wurden.

Verlauf

In der Schlacht konnten die Zwergenkrieger durch das Schattenbachtal bis zum Osttor Morias vordringen und dort gegen die Orks kämpfen, die sie von oben mit Gesteinsbrocken bewarfen. Da die Orks eine strategisch günstigere Position im Tal hatten, wurden bald viele Zwerge von den heranstürmenden Orks getötet, darunter auch Náin. Thrórs Enkel Thorin wurde im Kampfgetümmel schließlich von einem Ork entwaffnet, weshalb er den Ast einer Eiche als Schild benutzte und so den Beinamen "Thorin Eichenschild" bekam. Azog selbst wurde schließlich von Náins Sohn Dáin im Kampf, mit dessen roter Axt, enthauptet, der damit seinen Vater rächte und den Orks ihre Kampfmoral nahm. Schließlich wurden die Orks von den Zwergen besiegt und getötet.

Nachwirkungen

Nach der verheerenden Schlacht war der Krieg zwischen Orks und Zwergen beendet. Azogs Kopf wurde zur Abschreckung auf einen Pfahl aufgespießt, zur Schau gestellt und der Geldbeutel, den er Nár gegeben hatte, in sein Maul gesteckt. Obwohl die Zwerge gesiegt hatten, besiedelten sie Moria nicht erneut. Die Verluste unter ihren Reihen waren so hoch, dass sie ihre Toten verbrennen mussten, statt sie, wie üblich, in Steingräbern zu bestatten. Thórin wollte dennoch Moria wieder besiedeln, aber die anderen weigerten sich, weil sie sich immer noch vor dem Balrog, Durins Fluch, fürchteten; denn der hauste immer noch in Moria.

Wichtige Verluste

  • Náin, Heerführer der Eisenberg-Zwerge, fiel im Zweikampf gegen Azog
  • Frerin, Sohn von Thráin
  • Fundin, Vetter von Thráin
  • Azog , der Heerführer der Orks, fiel im Kampf gegen Dáin , Sohn von Náin.

Filmportrait in der Hobbit-Trilogie

Einen großen Unterschied zeigt der Film Der Hobbit: Eine unerwartete Reise insofern, als Azog die Schlacht überlebt. Anstelle von Dáin besiegt Thorin Azog im Film, indem er ihm den linken Unterarm abschlägt. Derart verwundet wird Azog von seiner Leibwache in Sicherheit gebracht. Allerdings ist im Film zu sehen, wie Azog Thrórs abgeschlagenen Kopf hochhält und wie Thorin sich mit einem Eichenast gegen die Orks verteidigt, was wieder der Buchvorlage entspricht.

Schlacht von Azanulbizar Azoh Thrain.jpg

Der Verlust des Rings

Zudem wird in der Extended-Edition von Smaugs Einöde in einer Rückblende der Schlacht auf das Schicksal von Thrórs Ring näher eingegangen. Während der Schlacht kommt es zum Zweikampf zwischen Azog und Thráin II., dem der letztere unterliegt und von dem Gundabadork zu Boden gedrückt wird, während er gleichzeitig mit einem Messer den Ring mitsamt Finger von der Hand Thráins schneidet.

Quellenangaben

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