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Die Schwertelfelder waren ein Sumpfgebiet nahe der Mündung des Flusses Schwertel in den Anduin, woher auch der Name stammt.

Eine für die Menschen wichtige und gleichwohl traurige Rolle spielten die Felder kurz nach dem ersten Fall Saurons durch den Krieg des letzten Bündnisses: Durch den Nebel konnte sich eine Horde Orks anschleichen und die Menschen, darunter auch Isildur, aus dem Hinterhalt angreifen. So ging nach dessen Tod im Anduin der Eine Ring verloren.

Von dieser Zeit an wurde es für beinahe zweieinhalbtausend Jahre ruhig in diesem Gebiet. Eine Zeit in der sich auch einige Familien der Hobbits ansiedelten und so dieses mit Schwertlilien bewachsene Gebiet, möglicherweise die Heimatstätte aller Starren, die es beinahe tausend Jahre lang bewohnten. Im Jahre 2463 D.Z. fand Déagol, in den Wassern des Anduin, den Einen Ring, sodass dieser Ort indirekt auch bedeutend für den endgültigen Sturz Saurons war.

Quellen

J. R. R. Tolkien, Der Herr der Ringe: Die Gefährten (Buch), Übersetzer: Wolfgang Krege, 2012

  • Erstes Buch: Zweites Kapitel: Der Schatten der Vergangenheit
  • Zweites Buch: Zweites Kapitel: Elronds Rat
  • Zweites Buch: Drittes Kapitel: Der Ring geht nach Süden

Karen Wynn Fonstad: Historischer Atlas von Mittelerde, Übersetzer: Hans J. Schütz

  • Seite: 64,76,81; Koordinate: L-35

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