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Totensuempfe

Frodo beim Durchqueren der Totensümpfe

Die Totensümpfe lagen östlich der Emyn Muil und nur einen kurzen Weg vom Schattengebirge entfernt, das Mordor umgibt.

Beschreibung

Die Sümpfe dehnten sich im Dritten Zeitalter weiter nach Osten aus und "verschlangen" dabei die Hügelgräber der Menschen und Elben, die in der Schlacht auf der Dagorlad umgekommen worden waren. In den Sümpfen sieht man noch immer die Leichen der gefallen Menschen, Elben und auch Orks. Es sind jedoch keine Körper sondern nur Gestalten, und es heißt, dass ein sonderbares Licht von ihnen ausgeht.

Etymologie

Dieses Gebiet hieß nicht immer Totensümpfe. Der Name wurde ihm gegeben, nachdem die Menschen, Zwerge und Elben des Letzten Bündnisses an diesem Ort die Armeen Saurons, gegen Ende des Zweiten Zeitalters, bezwingen konnten. Bei dieser Schlacht fiel ein Großteil der Beteiligten.

Inspiration

Die Tolkien-Wissenschaft geht davon aus, dass Tolkien hier seine Erlebnisse aus dem 1. Weltkrieg eingearbeitet hat. Die Totensümpfe erinnern an die Schützengräben den 1. Weltkrieges, in denen ebenfalls Menschen lagen, langsam vorotteten und bis zu Unkenntlichkeit entstellt waren. Tolkien schreibt, das alles gesehen zu haben und erinnert sich an den entstzlichen Gestank nach Tod und Verwesung. Berichte, Tolkien habe einige Manuskripte zu Der Herr der Ringe im Schützengraben skiziert, gehören wohl ins Reich der Legenden.

Trilogie

In der Trilogie von J. R. R. Tolkien werden die Sümpfe nur einmal erwähnt und gezeigt. Das Geschöpf Gollum führte die beiden Hobbits Frodo Beutlin und Samweis Gamdschie auf ihrem Weg zum Schwarzen Tor von Mordor durch diese Sümpfe. Dort wird Frodo zu den Toten gerufen und er fällt ins Wasser. Im Wasser sieht er die Geister der Verstorbenen, die ihn mitnehmen wollen. Gollum rettet Frodo im letzten Moment.

Quellen

J. R. R. Tolkien: Der Herr der Ringe: Die zwei Türme (Buch) Viertes Buch, Kapitel "Zwei: Die Durchquerung der Sümpfe", Übersetzer: Wolfgang Krege, 2012

Karen Wynn Fonstad: Historischer Atlas von Mittelerde, Übersetzer: Hans J. Schütz

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