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Die Familie Tuk (im engl. "Took") ist eine der größten Hobbit-Familien des Auenlandes. Diese Familie verlor jedoch im Laufe der Jahre an Ansehen bei den anderen Hobbits, da immer mehr aus ihrer Familie zu Abenteuern aufbrachen. Die übrigen Familienmitglieder versuchten dies zu vertuschen, oder verheimlichten es, denn Abenteurer waren im Auenland nicht gut angesehen. Obwohl die Tuks nicht minder reich waren als zum Beispiel die Beutlins, war doch ihr Ansehensverlust aufgrund des Dranges, immer wieder auf Reisen zu gehen und neue Abenteuer zu bestehen, nicht aufzuhalten.

Allerdings hatte die Reisefreudigkeit und Abenteuerlust auch etwas für sich. Zum einen taten ihnen diese Unternehmungen gut, weil so ihr Tatendrang befriedigt wurde, zum anderen bekamen sie vom Weltgeschehen außerhalb der Grenzen des Auenlandes viel mit. So waren es die Tuks, die letztlich als einzige bis zum Schluss gegen die dunkle Herrschaft Sarumans aufbegehrten. Für die Schlacht von Wasserau stellten sie sogar eine Armee auf.

Seit dem Jahr 740 A.Z. stellten sie den Thain des Auenlandes, der oft einfach „der Tuk“ genannt wird. Aus der Familie Tuk entstammen neben Peregrin Tuk (genannt Pippin) auch die Mutter Bilbo Beutlins und Großmutter Frodo Beutlins Belladonna Tuk.

Quelle

J. R. R. Tolkien: Der kleine Hobbit

  • Kapitel I: Ein unerwartetes Fest

J. R. R. Tolkien: Der Herr der Ringe: Die Gefährten (Buch)

  • Prolog: Von der Ordnung im Auenland

J. R. R. Tolkien: Der Herr der Ringe: Anhänge

  • Anhänge und Register, Anhang C

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