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Wagenfahrer

Wagenfahrer

Die Wagenfahrer wurden so genannt, weil sie in großen Planwagen reisten. Ihre Häuptlinge kämpften auf Streitwagen und im allgemeinen waren sie besser bewaffnet als die Ostlinge früherer Zeiten.

Die Wagenfahrer waren ein Volk oder ein Bund von Völkern der Ostlinge. Sie tauchten erstmals 1851 D.Z. im Gebiet westlich des Meeres von Rhûn auf. Aufgestachelt von Sauron, griffen sie im Jahre 1866 D.Z. Gondor an. Sie eroberten Rhovanion und töteten König Narmacil II.

1899 D.Z. erhoben sich die versklavten Nordmenschen gegen die Wagenfahrer und Gondor nutzte, unter König Calimehtar, die Gelegenheit und besiegte die Wagenfahrer in der Schlacht auf der Dagorlad. Knapp fünfzig Jahre später hatten die Wagenfahrer jedoch ihre Stärke wiedererlangt und im Jahr 1944 D.Z. starteten sie, mit den Menschen von Khand (Variags) und Nah-Harad, einen großen Zangenangriff gegen Gondor von Osten und Süden. Während die nördliche Streitmacht der Wagenfahrer das Nordheer von Gondor schlug und König Ondoher tötete, wurde der südliche Angriff von Earnil II. zurückgeschlagen. Er führte dann sein Heer nach Norden, wo er die Hauptstreitmacht der Wagenfahrer in der Schlacht des Lagers vernichtete. Nur wenige überlebten und flohen in die östlichen Lande.

Quellen

J. R. R. Tolkien: Der Herr der Ringe: Anhänge

  • Anhang A, Annalen der Könige und Herrscher
  • I. Die Númenórischen Könige, 4. Gondor und die Erben von Anárion

J. R. R. Tolkien: Nachrichten aus Mittelerde, Übersetzer: Hans J. Schütz

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