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Einer der Warge Sarumans

Warge sind übergroße Wölfe, von Saruman gezüchtet, um ein Kampf-Reittier für seine Ork-Elite zu schaffen. Warge werden bis 3 Meter lang und die Größten erreichen eine Schulterhöhe von fast 150 cm. Neben den Wargen Sarumans gab es allerdings auch noch wilde Warge, die vor allem in Rohan verbreitet waren.

Bilbo, Gandalf und die Zwerge wurden auf ihrer Reise zum Einsamen Berg von wilden Wargen angegriffen, die nahe dem Nebelgebirge lebten. Hier hatten die Warge auch eine Sprache, die jedoch nur Gandalf verstand.

Warge wurden als übergroße und überaus gefährliche Wölfe beschrieben, die in Rudeln von weit über hundert Tieren leben und einen Anführer haben, der größer und stärker ist als alle anderen Warge des Rudels.

Warge waren auch schon vor dem Ringkrieg Verbündete der Orks.

Saruman machte sich dies zunutze und züchtete, wie oben beschrieben, eine Warg-Kämpfer-Gruppe als Reittiere für seine Orks. Während des Ringkrieges ritten sie unter der Führung von Sharku, dem Leiter von Sarumans Wargkämpfern. Sharkus Gruppe griff die Menschen Rohans an, als diese sich auf dem Weg nach Helms Klamm befanden. Die Warge töteten den Großteil der gegen sie in den Kampf ziehenden Reiter, wurden dann aber in die Flucht geschlagen.
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Sharku

Auch Gothmog, der Feldherr der Orks auf den Pelennorfeldern und Leiter des Überfalls auf Osgiliath, ritt zeitweise auf einem Warg.

Warg - Portrait in der Hobbit - und Der Herr der Ringe-Trilogie

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Ein Gundabad-Warg aus Azogs Heer in der Hobbit-Trilogie

In Peter Jacksons Version von Tolkiens Werken existieren 2 Rassen der Warge. Die eine Rasse ist der östliche Warg und ähnelt mehr einer Hyäne als einem Wolf und wurde sowohl von den Isengart-, als auch von den Mordor-Orks als Reittier, bei ihren Streifzügen durch den Westen Rhovanions, verwendet. Die Orks aus Sarumans Heer attackierten gegen Ende des Dritten Zeitalters mit ihren hyänenartigen Wargen die Menschen Rohans auf ihrem Weg zur Festung Helms Klamm, darunter auch Gimli, Legolas, sowie Aragorn (in "Die Zwei Türme"). Die östlichen Warge waren von der Schulter aus gemessen 5 m lang und von den Hinterpfoten bis zur Schnauze aus gemessen bis zu 8 m lang. Sie hatten eine kurze Schnauze, deren Gebiß mit kräftigen Reißzähnen bestückt war, kleine Augen an den Seiten des Kopfes und kleine Ohren an der Rückseite des Schädels. Leistungsstarke Hüftmuskulatur, sowie ausgeprägte Krallen, erlaubten es den östlichen Wargen, perfekt zu klettern. Die zweite Rasse ist die der Gundabad-Warge, die einem Wolf und somit der originalen Beschreibung Tolkiens mehr ähneln und in der Hobbit-Trilogie gezeigt werden. Die Gundabad-Warge sind in Gundabad gezüchtet worden und wurden im Jahre 2941 D.Z. von Azogs Streitmacht verwendet. Azog hatte das Gefecht von Moria überraschenderweise überlebt und verfolgte nun Thorin und seine Gemeinschaft. So gut wie alle Gundabad-Warge hatten graues bis schwarzes Fell. Azogs Warg hingegen stellte mit seinem weißen Fell eine Ausnahme dar.

Die Warge kamen außerdem noch im Ersten Zeitalter vor, wo Sauron als Herr der Warge und Wölfe beschrieben wird (siehe Das Silmarillion). Sauron nahm dort selbst oft die Gestalt eines Wolfes oder Warg an und kämpfte so gegen Huan, den großen Hund von Beren und Luthien, jedoch unterlag er sodas Beren und Luthien ihren Weg fortsetzen konnten.


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Azog auf seiner weißen Wargin[1]

Quelle

  1. Der Hobbit: Chronik 3, Kapitel "Eine zerstörte Lebensform", Seite 159, Verfasser: Daniel Falconer, Übersetzer: Cornelia Holfelder-von der Tann, Verlag: Klett-Cotta, 2013

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